
Die Staatsanwaltschaft hat eine Anzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung eingereicht. (Foto: Paul-Georg Meister)

Die Staatsanwaltschaft hat eine Anzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung eingereicht. (Foto: Paul-Georg Meister)
(Sabine Waelti) Im Zuge der Ermittlungen im Mordfall Dubey sind im Kanton Solothurn rund ein halbes Dutzend Schenkkreise aufgeflogen. Dies bestätigt Anita Panzer, Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft. Ob und in welchem Umfang diese Schenkkreise im Zusammenhang mit dem Mordfall stehen, dazu will die Staatsanwaltschaft derzeit keine Auskünfte geben.

Rekonstruktion der Tat hat neue Erkenntnisse gebracht. (Foto: Paul-Georg Meister)
(apa) – Die Tatrekonstruktion von gestern Donnerstag in Grenchen, bei welcher das Tötungsdelikt an der Familie Dubey vom 5. Juni 2009 nachgestellt wurde, hat die bisherigen Ermittlungsergebnisse im Wesentlichen bestätigt. Eine Person, die bereits einmal in Polizeihaft war und wegen eines Alibis freigelassen wurde, ist in der Zwischenzeit wieder verhaftet worden. Er soll für mindestens drei Monate in Untersuchungshaft bleiben.

Einer der Täter wird nach der Rekonstruktion der Tat wieder abgeführt. (Foto: Ezra In Albon)
(Paul-Georg Meister) – Es tut sich was im Dreifachmord in Grenchen. Heute Morgen sperrte die Polizei den Tatort grossräumig ab. Die beiden geständigen Haupttäter wurden nochmals an den Ort ihrer grausamen Tat zurückgeführt. Dies im Rahmen einer Rekonstruktion des Falles.
(Polizei Kanton Solothurn) – Die Polizei ist mit den Ermittlungen betreffend Ermordung der Familie Dubey einen Schritt weiter gekommen. Die beiden inhaftierten Männer haben gestanden, die Tat in Grenchen begangen zu haben. Zur Klärung der genauen Tatbeiträge und der Hintergründe, welche zur Tat führten, sind weitere Befragungen notwendig. Die Geständigen befinden sich weiterhin in Haft.
(Paul-Georg Meister) – Auch für die vierte im Zusammenhang mit dem Dreifachmord in Grenchen verhaftete Person hat der Richter eine verlängerte Untersuchungshaft angeordnet. Damit dürfte sich auch bei ihr der Verdacht auf eine Beteiligung am brutalen Tötungsdelikt erhärtet haben.
(Paul-Georg Meister) – Der schnelle Fahndungserfolg der Solothurner Justiz im Fall des Grenchner Dreifachmordes (wir berichteten) findet in der Schweizer Medienlandschaft grosse Beachtung. Die restriktive Informationspolitik führt aber auch wieder zu Spekulationen.
(Polizei Kanton Solothurn) – 14 Tage nach Auffinden der drei Leichen in Grenchen wurden am vergangenen Freitag, 19. Juni 2009, im Laufe des Tages fünf mit der Tat mutmasslich im Zusammenhang stehende Personen festgenommen. Die seit der Entdeckung der Leichen aufwändig geführten Ermittlungsarbeiten haben die SOKO ATTIKA auf die Spur der nun festgenommenen Personen geführt. Dies führte die Kantonspolizei Solothurn an einer Medienkonferenz aus.
(Paul-Georg Meister) – Die Solothurner Justiz – allen voran die Solothurner Staatsanwaltschaft – hat in den letzten Monaten vor allem für negative Schlagzeilen gesorgt. Umso erfreulicher ist, dass im Dreifachmordfall von Grenchen nun doch relativ schnell positive Resultate vorliegen.
(Paul-Georg Meister) – Zur Zeit orientiert die Kantonspolizei Solothurn über neue Erkenntnisse im Dreifachmordfall in Grenchen. www.grenchen.net berichtet live aus der Medienkonferenz. Wichtigste Erkenntnisse: Vier dringend tatverdächtige Personen befinden sich in Polizeihaft. Eine der Personen hat ein Teilgeständnis abgelegt.