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Heizen mit nachwachsendem Rohstoff führt in die Zukunft

Freitag, 9. Januar 2009 in Public Relations
(Bild: FloraPress)
(FloraPress) - Es gibt heute genügend Gründe, sich als Hausbesitzer ernsthafte Gedanken über die Art der Beheizung zu machen. Es gilt, Dinge wie den sich zusehends verschlechternden Zustand der Umwelt, die (markt-)politischen Machtkämpfe auf dem Rohölmarkt zu Ungunsten der Verbraucher oder die Verfügbarkeit der Grundenergie in die Überlegungen mit einzubeziehen.

Ein Heizprinzip erfreut sich immer grösserer Beliebtheit und überzeugt auch viele Architekten, die beim Entwurf auf die immer strenger werdenden Minergie-P-Standards achten. Es ist das Heizen mit Pellets, einem an Beliebtheit und Bekanntheit zunehmenden Holzbrennstoff, der durch Trocknung und Pressung aus Sägemehl und Hobelspänen hergestellt wird.

Je nach Pressung ist die Dichte der 5 – 10 mm langen zylinderförmigen Pellets 1,5 bis 2 Mal höher als von Stückholz. 2 kg Pellets ersetzen 1 l Heizöl, somit entspricht 1 m3 geschütteter Pellets etwa dem selben Heizwert wie 320 l Heizöl und benötigt für die Lagerung nur rund doppelt so viel Platz. Doch wie steht’s mit den Kosten? Geht man von praktisch identischen Service- und Reinigungskosten beim Öltank und beim Pellets-Silo aus, kostet 1 l Heizöl Fr. 1.--. und 1 kg Pellets 33 Rp. Der Preis für Pellets hat sich heute auf einem realistischen Niveau eingependelt.

Der Grundrohstoff Sägemehl hat sich entsprechend aus einem ursprünglichen Abfallprodukt zu einem in Form von Pellets wertvollen Energieträger entwickelt. Beeinflusst wird der Preis demnach lediglich durch die Rohstoffpreise (Sägemehl, Schnitzel, usw.) sowie durch Logistik- und Transportkosten.

Heizen mit Pellets zielt klar und dauerhaft in die Zukunft. Feuern mit Holz ist entschieden weniger marktabhängig als mit fossilen Brennstoffen. Das CO2-neutrale Holz belastet die Umwelt nicht und ist im Gegensatz zum Rohöl erneuerbar. Die eingesetzte Energieholzmenge lässt sich fasst verdoppeln, ohne dabei den Waldbestand zu übernutzen. Zudem belohnen die meisten Kantone Investitionen zu Gunsten der Umwelt mit Förderbeiträgen.

Im freiburgischen Givisiez steht das erste Verwaltungsgebäude der Schweiz, das nach Minergie-P-Standard mit nur einem Pelletsofen komplett beheizt wird. Das Projekt hat den Machern (der Firma „Conrad Lutz architect sàrl“ in Zusammenarbeit mit Tiba ) den Watt d’Or des Bundesamts für Energie in der Kategorie Gebäude eingetragen.

Weitere Infos unter www.tiba.ch

Kommentare
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Nicht heizen führt in die Zukunft. Ich habe das Glück, in einer gut isolierten Wohnung zu leben, die in der Regel gar nicht beheizt werden muss. Das spart mir grad noch den Luftbefeuchter obendrein. Wird mir kalt, leg ich Goa auf und shake eine Runde. 66°F sind doch genug, wenn's draussen friert, oder?!
#1 hanspeter vögtli (Homepage) am 15.01.2009 02:39 (Antwort)

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