Eine eigenständige, faszinierende Bildsprache - Max Obrecht stellt im Adamhaus aus
Dienstag, 2. Dezember 2008
in Kultur
Max Obrecht hat zu einer eigenen, faszinierenden Bildsprache gefunden. (Foto: Paul-Georg Meister)
Max Obrecht arbeitet seit einigen Jahren nur noch abstrakt. Was quasi als Versuch begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem eigenständigen Weg entwickelt: Obrecht hat zu seiner eigenen Bildersprache gefunden.
Die meisten der Werke, die im Adamhaus ausgestellt sind, wurden im vergangenen Jahr geschaffen. Das macht die Ausstellung interessant, denn sie zeigt eine Entwicklung auf, die in ihrer Gesamtheit zu faszinieren vermag.
Obrecht hat eine eigene Ausdrucksweise gefunden. Durch die strukturierten Hintergründe erfahren seine Bilder eine Tiefe, welche durch die verschiedenen Figurelemente – sie erinnern leicht an stilisierte japanische Schriftzeichen – zusätzlich an Tiefe und an Dreidimensionalität gewinnen.
Dadurch entstehen spannende Kompositionen (Oel auf Papier) die sowohl als Einzelbild als auch in ihrer Gesamtheit zu fesseln vermögen. Obrecht schafft Bilder, die man nicht flüchtig wahrnehmen, an denen man nicht einfach vorbeigehen kann.
Im Gegenteil: die Bilder verlangen nach einer Auseinandersetzung. Sie verlangen vom Betrachter, sich in sie hinein zu versetzen. Erst dann wird man die Tiefe wahrnehmen können, die sich hinter dem Eindruck versteckt.
Die Ausstellung im Bettlacher Adamhaus ist noch bis zum Sonntag, 7. Dezember zu sehen. Öffnungzeiten: Samstag 14 bis 17 Uhr, Sonntag 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr. Zur Finissage am Sonntag ab 14 Uhr ist jedermann herzlich eingeladen.





