Miteinander, voneinander Lernen; Wissen teilen - 25 Jahre HTF-SO
Donnerstag, 27. November 2008
in Grenchen
Die Fachvorträge stiessen auf ein grosses Interesse. (Foto: zvg)
Im Fokus des Anlasses standen nicht Feierlichkeiten, sondern die Begegnungen zwischen Unternehmen und Schule, um einander noch besser kennen zu lernen und Informationen zum Vorteil beider Partner auszutauschen. Ganz im Geiste der HFT-SO, die sich vor allem im berufsbegleitenden Studium engagiert, fanden die Anlässe vorwiegend abends und am Samstagmorgen statt.
Bei den Firmenpräsentationen und an den Ständen der Ausstellung war ein Querschnitt durch die Vielfalt der Unternehmen aus den Branchen Mechanik, Steuerungs- und Sicherheitstechnik, Software- und Internet-Technologien, Verpackungstechnik, Medizinaltechnik und Uhren zu sehen. Bei den Präsentationen überraschte die Vielfalt. Entgegen dem eher konservativen Ruf, den die Industrie in unserer Region geniesst, konnte man sich nachdrücklich von deren hoher Innovationskraft überzeugen. Das dabei die traditionellen Werte wie Fachkompetenz, Präzision, Qualität und hohe Verlässlichlichkeit nicht vernachlässigt werden, ist Teil ihres Erfolgsgeheimnisses. Übereinstimmend wurde von allen beteiligten Firmen, die Begegnung mit anderen Unternehmen beim Anlass als Bereicherung empfunden. Die HFT-SO wird auch in Zukunft versuchen, sich als Kontaktstelle mit Drehscheibenfunktion zu profilieren.
In den Fachvorträgen, präsentiert von Firmenvertretern, Lehrer und Studierenden, konnte ein breites Spektrum über Lebenserfahrung bis hin zu sprachlichen, naturwissenschaftlichen und technischen Themen abgedeckt werden. Losgelöst vom Leistungsdruck im herkömmlichen Unterricht konnten die Vorträge besonders genossen werden. Trotzdem war der Lernerfolg, besonders auch durch Einsichten in andere Welten, nach allgemeiner Meinung ausserordentlich.
Im Wettbewerb „Beste Diplomarbeit“ wurde eine Arbeit aus der Produktionstechnik prämiert. Der Gewinner ist aber nicht deren Ersteller, sondern diejenigen, die auf diese Arbeit getippt haben.
Der Anklang der Veranstaltung bei allen Beteiligten war ausgezeichnet. Wie der Schulleiter Willi Lindner aber sagte, fand die erwartete Öffnung leider nicht statt. Von Ausnahmen abgesehen, war in der Öffentlichkeit und auch in der Politik kein Interesse spürbar. Einigermassen ratlos, versucht man nun die Gründe dafür herauszufinden.





