Buchrezension: Arcanum: Im Zeichen des Kreuzes von Chris Kuzneski
Sonntag, 9. November 2008
in Buchrezensionen
Die Geschichte: Rund um den Erdball werden vier Männer ermordet, in dem man Sie auf dramatische Weise an ein Kreuz schlägt. Dank einem Hinweis aus dem Vatikan erhält der Interpolbeamte Nick Dial den entscheidenden Hinweis: Verbindet man auf einer Weltkarte die Schauplätze dieser Morde mit zwei geraden Linien entsteht ein Kreuz, das sich in der italienischen Stadt Orvieto schneidet.
Welches Geheimnis liegt in den Katakomben dieser Stadt verborgen, in welche sich vor Jahrunderten die Päpste bei drohender Kriegsgefahr zurückgezogen haben? Nicht nur Interpol ermittelt, auch andere dunkle Kräfte jagen den Archäologen und seine junge Assistentin. Sind sie auf das grosse Geheimnis des Christentums gestossen? Und was hat Pontius Pilatus mit den mittelalterlichen Päpsten gemeinsam?
Mein Eindruck: Wieder ein Vatikan-Thriller und wieder einer, der eher schlecht als recht gemacht ist. Viele Autoren versuchen auf der Welle von Dan Brown mitzureiten – viele schaffen es nicht.
Arcanum ist ein Buch voller Klischees und Gemeinplätzen. Die Fronten sind klar, hier die Guten – hier die Bösen. Mit Realität hat das Buch über weite Strecken nicht viel am Hut. Da existieren natürlich verschiedene Geheimorganisationen, da sind die Ex-Agenten einer supergeheimen Armee, denen alles gelingt. Und das Geheimnis des Christentums, dessen Hinweise über halb Europa zerstreut sind, bleibt zum Schluss ungelöst, natürlich, denn sonst könnte man ja keine solchen Romane mehr schreiben.
Wer allerdings einfach nur ein wenig Spannung und simple Dialoge sucht, wer nicht viel denken und nur ein wenig Unterhaltung möchte, der ist mir Arcanum nicht schlecht bedient.
Arcanum: Im Zeichen des Kreuzes von Chris Kuzneski, Thriller
Verlag: Droemer/Knaur; Auflage: 1 (Oktober 2008)
ISBN-10: 3426635283
ISBN-13: 978-3426635285
Das Buch ist in allen guten Buchhandlungen erhältlich.





