12. Gränchner Chürbisnacht - Das spezielle Licht für eine Nacht
Mittwoch, 29. Oktober 2008
in Grenchen
Kürbisse im Zentrum des Interesses. (Bild: www.pixelio.de)
2008 ist ein gutes Kürbisjahr. Entsprechend viel versprechend lässt sich denn auch die zwölfte Gränchner Chürbisnacht an. Der Kürbis- und Kunsthandwerkermarkt wird mit 60 Marktständen einer der grössten der Geschichte der Chürbisnacht werden. Ins Besondere freut es die Organisatoren, dass sich wieder mehr Landwirte aus der Region mit Kürbissen aus eigener Ernte angemeldet haben.
Allein ein Blick in die Umschreibung des Aussehens der einzelnen Kürbissorten zeigt die Phantasie, die dieses eigentümliche Gewächs wecken kann: Man spricht unter anderen von eichelförmigen, von flachrunden, halbkugeligen, hochrunden oder kugelrunden, aber auch von schlangenförmigen oder kreiselförmigen Kürbissen.
Am Freitag, 31. Oktober werden all diese Eigentümlichkeiten der Natur ab 16 Uhr auf dem Marktplatz in Grenchen zu bestaunen sein, unter anderem auch an einem Kürbis-Leuchtturm, den die Dekorationsequipe des Schulhauses 4 unter dem Stadtdach errichten wird. Zusätzlich für Spektakel sorgen wird der Kinderzirkus Pity Palatty mit einer Feuershow. Musikalische Unterhaltung gibt es vom Akkordeonorchester Lommiswil unter der Leitung von José De Mena.
Ein spezielles Highlight der Chürbisnacht ist jeweils der Lichterumzug (20 Uhr). Angeführt von der Stadtmusik Grenchen wird in 17 verschiedenen Bildern der Kürbis in seinem besten Licht gezeigt. Schulklassen, Pfadi, Quartiervereinigungen liessen sich dazu auch dieses Jahr wieder neue Kreationen einfallen. Für die Gestaltung des Umzugs werden nicht weniger als 289 kleine Kürbisse, 87 grosse und 566 Rüben verwendet. Diese Zahlen sind für die Besucher der Chürbisnacht vielleicht nicht ganz unwesentlich, gibt es doch einen Wettbewerb bei dem das Gesamtgewicht der Kürbisse und Rüben (unausgehöhlt), die für den Lichterumzug und für die Kürbisdekoration (aber ohne die Kürbisse an den Marktständen) verwendet werden, zu schätzen ist.
Für alle Wettbewerbsteilnehmer ein Tipp aus der „Kürbisliteratur“: Die Frucht verliert infolge Verdunsten des Wassers über die mehr oder weniger durchlässige Haut an Gewicht. Der Gewichtsverlust ist normalerweise kontinuierlich und regelmässig – und die am Umzug mitgeführten Kürbisse wurden natürlich nicht erst am Vorabend geerntet. Es bleibt nun also noch Zeit, den eigenen Kürbis auf die Waage zu legen und in zehn Tagen nochmals zu wiegen und dann zu schätzen…





