FC Grenchen – FC Luzern - Friedlicher Fussballnachmittag
Montag, 20. Oktober 2008
in Sport
Die Grenchner Hintermannschaft kam gegen den starken Luzerner Sturm oft einen Schritt zu spät. (Foto: Thomas Hirsbrunner)
Die Voraussetzungen hätten besser nicht sein können. Ein beinahe wolkenloser Himmel und die angenehm warm scheinende Sonne luden am vergangenen Sonntag zu einem Grenchner Fussballfest. Der wunderschöne Herbstnachmittag war jedoch längst nicht alles, was das Fussballerherz an diesem Tag nach draussen lockte.
Neuer Trainer beim FCG
Mit dem FC Luzern wartete im Stadion Brühl ein namhafter Gegner auf den FC Grenchen. Auf Seiten des FCG stand das Spiel zudem unter einem anderen, wichtigen Stern. Marcel Hottiger wurde in seinem neuen Amt als Trainer vor Spielbeginn freundlich empfangen. Anschliessend durfte der frühere Sportchef der Berner Young Boys und Trainer von Concordia Basel und Delémont sein neues Team ein erstes Mal in einem Ernstkampf coachen.
Der Anpfiff der Cuppartie wurde von den rund 1800 Fans, von denen ein ansehnlicher Teil aus Luzern anreiste, mit Spannung erwartet. Zumindest der Auswärtssektor sorgte für lautstarke Unterstützung, so dass man sich zeitweise fragte, wer hier wohl Heimvorteil geniesse.
Klare Ausgangslage
Die sportliche Ausgangslage für das Cupspiel war klar: Das Super League Team aus Luzern stieg als haushoher Favorit in die Partie gegen den zwei Spielklassen tiefer agierenden FC Grenchen. Die auf dem Papier klar ersichtliche Rollenverteilung wurde gleich in den ersten Minuten des Matches auf das Spielfeld übertragen.
Die Luzerner versuchten von Beginn weg, das Spieldiktat zu übernehmen und in der Offensive Akzente zu setzen. Bereits in der 13. Minute wurden diese Bemühungen mit dem 0:1 Führungstor durch Seoane belohnt. Obwohl der FC Grenchen engagiert kämpfte, musste man zur Pause zufrieden sein, nicht höher im Rückstand zu liegen.
Im Verlauf der zweiten Halbzeit kam der FCG immer besser ins Spiel und konnte sich einige, sehr gute Möglichkeiten erarbeiten. Trotzdem schaffte man es nie so richtig, das Spiel in die eigene Hand zu nehmen. Luzern hingegen spielte stets abgeklärt und nutzte die Fehler der Grenchner Hintermannschaft eiskalt aus. Nachdem Ravasi in der 53. Minute für das 0:2 zuständig war, erhöhte der Italiener in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Tor auf das Schlussresultat von 0:3.
Obwohl das Ergebnis natürlich nicht den Wünschen des Grenchner Anhangs entsprach, konnte die Partie bis zum Schluss friedlich und ohne unerwünschte Zwischenfälle ausgetragen werden.





