„Gault Millau 2009“ - „Grenchner Hof“ und „Krebs“ als kulinarische Top-Adressen
Mittwoch, 22. Oktober 2008
in Grenchen
Auch im Internet zu finden: Das neue Restaurant Grenchner Hof.
„Neu“ in den „Schweizer Reiseführer für Gourmets“ aufgenommen wurde der „Grenchner Hof“ und zwar gleich mit 13 Punkten. Doch der „Gault Millau“ relaitivert. „eigentlich ist es nur bedingt ein Neustart, den Robert Laskiu in Grenchen hinlegt“, schreibt er, denn Robert Laski ist im „Gault Millau“ bereits bestens von seinem früheren Arbeitsort in Nennigkofen bekannt.
Und auch diesmal wird die Küche gelobt. In kurzer Zeit seien Küche und Service zu ihrer alten Form aufgelaufen, ist unter anderem nachzulesen, und: „Dies gilt auf für seinen Küchenchef Frank Cieslak, der mit einer unscheinbaren Perlhuhnroulade mit Chili-Oliven-Polenta den geschmacklichen Clou unseres Abends setzte.
Anklang fand auch die Krustentiere, welche als „Exotik-Festival“ bezeichnet werden und auch das Morchel-Tiramisù und die Räucherlachsterrine mit Kiwi-Wasabi-Mousse fand nur lobende Worte.
Allerdings sind auch kritische Worte zu lesen. So war das Stroganoff allem Anschein nach den Test-Essern doch ein bisschen zu scharf. Ein kleiner Wermuthstropfen in der ansonsten hervorragenden Bewertung den neuen Grenchner Gourmet-Lokals.
Seit Jahren im „Gault Millau“ zu finden ist auch immer das Restaurant Krebs. In diesem Jahr haben die Herausgeber des Gourmet-Führers allerdings auf eine Bewertung verzichtet. Der Grund: nach dem Auszug des Ehepaars Mooser hat bekanntlich Emil Blümli wieder das Szepter übernommen.
Der Gault Millau schreibt deshalb in diesem Jahr. „Dass er (Emil Blümli) ausgezeichnet kocht (regelmässig 14 Punkte) ist bekannt. ... Trotzdem, wir wollen abwarten, wie’s wirklich weitergeht an Grenchens erster Gourmetadresse und setzen deshalb die Bewertung für dieses Jahr aus.“





