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"Weltwoche": Grosses Lob für Grenchens Stadtpräsident Boris Banga

Freitag, 17. Oktober 2008 in Grenchen
Stadtpräsident Boris Banga. (Foto: Paul-Georg Meister)
(Paul-Georg Meister) - Die Wochenzeitung „Weltwoche“ hat in ihrer neusten Ausgabe einen Artikel über den Kanton Solothurn veröffentlicht. Darin wird Grenchen als fortschrittlichste Stadt im Kanton Solothurn gelobt. Vor allem die Verdienste von Stadtpräsident Boris Banga werden dabei in einem sehr guten Licht dargestellt.

Die „Weltwoche“ gilt als SVP-nahes Blatt, seine politische Ausrichtung ist sicher im rechten Spektrum angesiedelt. Umso mehr erstaunt ein Artikel über den Kanton Solothurn, der in der neusten Ausgabe der Weltwoche zu lesen ist.

Der Autor des Artikels geht dabei mit dem Kanton Solothurn hart ins Gericht. Der Kanton sei in allen Belangen mittelmässig, er sei quasi „die Schweiz im Kleinformat“, ein Kanton, bei dem sogar die Kehrichtabfuhr nach dem Proporzsystem organisiert sei.

Lobende Worte aber findet der Autor für die Stadt Grenchen und für ihren Stadtpräsidenten Boris Banga. So ist unter anderem zu lesen: „ Zu der neuen Polit-Generation, (...), gehört auch der damalige PUK-Präsident Boris Banga (SP). Mit kritischen Vorstössen zur Sozial- und Asylpolitik sorgte Genosse Banga, der zwischendurch im Nationalrat sass, auch mal für rote Köpfe in den eigenen Kreisen.

Verdienste kann der rührige Sozialdemokrat aber vor allem als Stadtpräsident von Grenchen für sich beanspruchen. Die vom Zusammenbruch der Uhrenindustrie einst schwer gebeutelte 18’000-Seelen-Gemeinde befindet sich seit Jahren in Aufbruchstimmung.“

Ganz neue Worte für Grenchen, eine Stadt, die in den letzten Jahren in den Schweizer Medien praktisch durchwegs uns hinterwäldlerisch oder gar als Krisengemeinde dargestellt wurde.

Und weiter ist nachzulesen: „ Die Wachstumsraten von Grenchen liegen deutlich über dem nationalen Schnitt. Die gesundgeschrumpfte Uhrenindustrie boomt, zugewanderte Unternehmen produzieren eine breite Palette von Hightech-Produkten. Die Industriestadt liegt gut im globalen Wettbewerb: moderate Landpreise, Naherholungsgebiete, Autobahnanschluss, hervorragende Bahnverbindungen, ein Flugplatz.

Eine auf Wachstum getrimmte Stadtverwaltung verspricht schnelle und unbürokratische Amtswege. Vielleicht liegt hier der Schüssel: selbstbewusste, effiziente und autonome Gemeinden brauchen keinen starken Kanton, der ihnen Identität spendet und den Weg weist.“

Stadtpräsident Boris Banga ist natürlich erfreut über eine solche Einschätzung: „Ich bin glücklich, dass in diesem Artikel die wahren Vorzüge der Stadt Grenchen einmal im richtigen Licht darstellt". Das ist Balsam auf die Wunden, welche das negative Städteranking in den letzten Jahren gerissen hat. Darin wurde Grenchen nämlich immer sehr schlecht beurteilt, als eine Stadt, die kaum Zukunftsaussichten und vor allem kaum Lebens- und Wohnqualitäten aufweise.“

Boris Banga: „Es ist eben ein Unterschied, ob man ein Städteranking aufgrund von fragwürdigen Statistiken und noch fragwürdigeren Kriterien erstellt, oder ob man sich tatsächlich mit der Stadt Grenchen und ihren Vor- und Nachteilen seriös auseinander setzt. Der Journalist der Weltwoche war persönlich in Grenchen und hat sich vor Ort orientiert.“

Wer dies tue, davon ist Banga überzeugt, könne eigentlich zu keinem andern Schluss als die „Weltwoche“ in ihren neusten Ausgabe kommen.

Den ganzen Artikel der Weltwoche können Sie hier nachlesen.

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