Buchrezension: Andreas Eschbach: „Quest“
Montag, 13. Oktober 2008
in Buchrezensionen
Die Geschichte: In einer fernen Zukunft, die Erde existiert schon lange nicht mehr, sucht der alternde Raumschiff-Kommandant Quest in den unendlichen Weiten des Weltalls noch immer nach dem Planeten, auf dem zum ersten Mal Leben entstanden ist. Dort hofft er – einer alten Legende zu Folge – Gott zu finden.
Quest weiss, dass er nicht mehr lange zu Leben hat, doch dieser Wunsch ist übermächtig. Selbst die bevorstehende Invasion der kaiserlichen Flotte kann ihn nicht von seinem Vorhaben abbringen. Eine abenteuerliche Reise beginnt, deren Ausgang buchstäblich in den Sternen steht. Denn auf dem Raumschiff tummeln sich Vertreter verschiedenster Gesellschaftsschichten, Adelige wie rechtlose Arbeiter, von denen viele ihre eigenen Ziele verfolgen. Und was hat es mit dem geheimnisvollen Fremden auf sich, der allem Anschein aus der Vergangenheit stammt?
Mein Eindruck: Quest knüpft an die Welt der „Haarteppichknüpfer“ an, eine Welt, die Andreas Eschbach in seinem Erstlingswerk beschrieben hat. Es ist ein poetisches, manchmal gar philosophisches Buch, in welchem Eschbach seine Fantasie voll ausleben kann. So entstand eine interessante und immer wieder überraschende Geschichte und irgendwie wird man als Leser selbst zum Suchenden nach dem Ursprung allen Lebens.
Andreas Eschbach: „Quest“, Roman
Verlag: Heyne
ISBN-10: 3453187733
ISBN-13: 978-3453187733





