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SWG investiert 1,5 Mio. Franken in die Trinkwasserversorgung von Grenchen

Freitag, 19. September 2008 in Grenchen
Roland Hofmann, Projektleiter Gas und Wasser, erklärt das neue Pumpwerk beim Grenchenbergtunnel. (Foto: Paul-Georg Meister)
(Anna Meister) - Für 1.5 Millionen Franken wurden das Pumpwerk Tunnelquellen und das Wasserreservoir Studen saniert. Nun können rund drei Millionen Liter Trinkwasser für die Grenchner Bevölkerung gespeichert werden.

Im Sommer 2007 begannen die Sanierungsarbeiten des Pumpwerks Tunnelquelle. „Als der Grenchenberg-Tunnel saniert wurde, nutzten wir die Gelegenheit, neue Tunnelquellen zu fassen und so für die Grenchner Wasserversorgung zu nutzen“, erklärte Roland Hofmann, der Zuständige für Gas und Wasser der SWG. „Dabei wurden die 100 Jahre alten Rohre, welche auch schon ziemlich rostig waren, erneuert und neue Leitungen sind gezogen worden.“

Zudem wurden zwei alte Pumpwerke in der Wiesenstrasse und am Burgweg ausser Betrieb genommen.

Das neue Werk beim Tunneleingang besitzt drei Pumpen. „Je nachdem, wie viel Wasser der Berg liefert, läuft entweder eine, zwei oder alle drei Pumpen.“, sagte Hofmann. „Momentan laufen etwa 50 Liter Wasser pro Sekunde durch das Pumpwerk, dies weil der Herbst momentan noch etwas trocken ist. Während eines Monats mit viel Regen oder Schnee können 120 bis 140 Liter Wasser pro Sekunde fliessen.“

Früher konnten maximal 60 Liter pro Sekunde aus dem Tunnel gefasst werden. Mit den neuen Pumpen sei nun das doppelte möglich. Die Pumpen leiten das Wasser dann in die Hochzonen und in die Niederzonen. Seit Anfang 2008 ist das Pumpwerk nun in Betrieb.

„Das Wasser untersteht übrigens den Lebensmittelgesetzen.“ Dies bedeutet, dass dem Wasser immer wieder Proben entnommen werden, die dann auf pH-Wert, Leitfähigkeit und Trübung getestet werden. „Sobald da irgendwas verdächtig ist, oder auffällt, wird der Wasserfluss sofort gestoppt und in den Bach geleitet. „Reserven haben wir aber immer bei verschiedenen anderen Reservoirs und Pumpwerken unter anderem in Lüterkofen.“

Renoviert wurde auch das Reservoir Studen. „Es wurde ein komplett neues Konzept erarbeitet. Die grösstbeste Versorgung mit den kleinsten Kosten wurde gesucht und gefunden.“ Für die Renovation des Reservoirs benötigte die SWG rund eine Million Franken, für das Pumpwerk rund eine halbe Million Franken.

Das Reservoir Studen ist beinahe 60 Jahre alt und wurde mit einer Pumpanlage erweitert. Dafür wurde damals, als das Gebäude gebaut wurde, extra Platz gelassen. Des weiteresn wurden die Leitungen und Armaturen erneuert. Renoviert wurden auch die beiden Wasserkammern, welche zusammen 3000 Kubikmeter Wasser (drei Millionen Liter Trinkwasser) speichern können. Für die nächsten 50 Jahre werden sie den Anforderungen entsprechen.


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