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SVP Grenchen nominiert Kandidaten und stellt sich hinter Mutterpartei

Mittwoch, 17. September 2008 in Grenchen
Sie kandidieren: Martin Ochsner, Sibylle Probst, Heinz Müller. (Foto: zvg)
(mgt) - An der Mitgliederversammlung hat die SVP Stadtpartei Grenchen ihre Kantonsratskandidatin und die Kantonsratskandidaten zuhanden der Amteipartei nominiert. Zudem haben die SVP Mitglieder die Beschlüsse für die kommende Gemeindeversammlung und die Steuerfusssenkung für das Jahr 2009 gefasst.

Parteipräsident Marcel Boder konnte der Versammlung drei Kandidierende zur Nomination vorschlagen. Mit Sibylle Probst, Psychologiestudentin, und Martin Ochsner, Betriebstechniker, sowie den bisherigen Kantonsrat Heinz Müller, Unternehmer, nominierten die anwesenden SVP Mitglieder die drei einstimmig zuhanden der Amteipartei Solothurn-Lebern.

Der anwesende Amteipräsident Kantonsrat Thomas Eberhard zeigte sich überzeugt, dass Grenchen das Potenzial für zwei bis drei SVP-Kantonsräte habe, da die SVP bei den Nationalratswahlen zur wählerstärksten Partei in Grenchen wurde.

Gemeinderat Heinz Müller informierte die Mitglieder über das Traktandum zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom kommenden Donnerstag. Er sprach darüber wie die Sozialregion Oberer Leberberg strukturiert ist, wie die Finanzierung und die Aufgabenteilung geregelt ist und was Grenchen als Leitgemeinde der Sozialregion für Aufgaben zu übernehmen hat. Die Professionalisierung der Sozialdienste, des Arbeitsamtes und der AHV-Zweigstellen sei ein gewichtiger Vorteil der mit der Einführung der Sozialregion Oberer Leberberg erreicht werden könne, so Müller. Dass mit der Leitgemeinde Grenchen die angeschlossenen Gemeinden Bettlach, Selzach und Lommiswil in die bestehenden Räumlichkeiten des Grenchner Sozialamtes einziehen würden, liege auf der Hand.

Einzig die Finanzierung der erforderlichen Erweiterung des Sozialamtes gab zu reden. Trotzdem fiel der Entscheid klar aus. Dem Antrag zur Zustimmung zur Sozialregion Oberer Leberberg von Heinz Müller wurde einstimmig zugestimmt.

Die Gemeinderäte Marcel Boder, Ivo von Büren und Heinz Müller sprachen über die finanzielle Situation der Stadt Grenchen. Erfreulich sei die Tatsache, dass Grenchen seine Schulden habe abbauen können und sogar ein Pro Kopf Vermögen von rund 500 Franken aufweise. Das Budget 2009 werde wiederum einen Einnahmenüberschuss aufweisen so dass eine weitere Steuersenkung für Grenchen finanziell absolut verkraftbar sei. Nur wie hoch soll diese ausfallen?

Nach längerer Diskussion befanden die SVP Mitglieder, dass der Weg der kleinen Schritte sich bewährt habe. Ziel der SVP sei es, dass Grenchen mittelfristig auf den Kantonsdurchschnitt von 117 Prozent für natürliche und 114 Prozent für juristische Personen kommen müsse. Angesichts der Finanzlage (Pro Kopfvermögen und Budget 2009) unterstützte die Versammlung einstimmig den Vorstandsbeschluss die Steuern 2009 um drei Prozent für die juristischen und natürlichen Personen zu senken.

Unter Verschiedenem informierte der Präsident Marcel Boder über das Verhältnis der Stadtpartei zur Kantonalpartei, resp. zur Schweizerischen Mutterpartei. Die SVP Stadtpartei stehe hinter der Politik der Kantonalpartei und der SVP Schweiz, so Boder.

Kommentare
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Die Grenchner SVP hatte auch schon mal prolligere Kandidaten, garnich' so schlecht diesmal. Die SVP ist, seien wir mal ehrlich, doch die einzige Partei die man noch wählen kann: Die Roten und die Grünen (die ganzen "Rosabrillentypen + Gutmenschen" halt) haben unser kleines Land jetzt langsam tief genug 'reingeritten, finde ich.
#1 WernieX am 17.09.2008 07:59 (Antwort)
Lieber WernieX
Wenn jemand irgendwen irgendwo "reingeritten" hat, so waren dies bürgerliche "Topmanager" bei der Swissair oder UBS bzw. andere Super-Finanzjongleure bei der aktuellen Finanzkrise.
Es ist ein bisschen gar einfach, alle Schuld den "Roten und Grünen" zu geben.
#1.1 J.-P. Thomsen (Homepage) am 17.09.2008 21:32 (Antwort)
Hallo J.P.
Ich meinte das ja auch mehr im demografischen
Zusammenhang. Was scheren mich denn Banken?!?
Aber was ich hier so sehe und erlebe wenn ich
durchs Städtchen flaniere ist schon hart. Und
es macht mir Angst. Kleines Beispiel zum besseren
Verständnis: Ich war neulich im Wallis. Toller
Kanton. Da hab' ich in drei Tagen keinen einzigen
Osteuropäer oder Westasiaten gesehen. Keinen Einzigen!
Wennduweisstwasichmeine!
#1.1.1 WernieX am 22.09.2008 08:07 (Antwort)
Genau, wer schaut für uns Familien, Arbeiter, ach...die 98% der Leute ?
Wer denkt nicht nur an die Wirtschaft ?
ohne die "nicht wirklich Benötigten" (arrogant gesagt) zu vergessen ?
Sind die grossen Löhne wirklich "verdient" ?
Was, wenn die Luft wirklich schlecht...
Das sind ECHTE Probleme !
Seien wir doch mal ehrlich...
ich hab eine rosa Brille zu verschenken...Bitte melden! Mayday
#2 Oli am 18.09.2008 17:25 (Antwort)

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