Takeaway-Essen enthält mehr Fett als angenommen
Sonntag, 17. August 2008
in Verschiedenes
Themenbild. www.pixelio.de
Das Magazin Which? http://www.which.co.uk enthüllte, dass eine Frau, die eine Portion Curry isst, mehr als die empfohlene Gesamttagesmenge an gesättigten Fetten zu sich nehmen kann. Ein Unternehmen legte den Speisen sogar unrichtige Informationen zu den Inhaltsstoffen bei. Die Food Standards Agency http://www.foodstandards.gov.uk plant, mit den Restaurants und Imbissen zusammenzuarbeiten, um die Menge an Fett und Salz zu verringern.
Die meisten Menschen wissen, dass Fastfood nicht die gesündeste Alternative ist. Wie ungesund es wirklich ist, realisieren laut BBC allerdings die wenigsten. Imbissverkäufer sind in Großbritannien nicht dazu verpflichtet, Informationen über den Inhalt ihrer Produkte zu geben. Which? testete indische und chinesische Speisen sowie Pizzen, die von unabhängigen Unternehmen und von Franchisepartnern großer Ketten angeboten werden. Es zeigte sich, dass die indischen Speisen generell viel Fett enthielten.
Das chinesische Essen wiederum enthielt immer wieder große Mengen an Zucker. Eine Portion konnte eine Zuckermenge enthalten, die 19 Teelöffeln entspricht. Durchschnittlich enthalten diese Gerichte viele Kalorien. 1.338 bei indischen Restaurants und 1.436 bei einem vergleichbaren chinesischen Anbieter.
Eine indische Mahlzeit enthielt 23,6 Gramm gesättigtes Fett. Die täglich empfohlene Menge liegt bei Frauen bei 20 Gramm und bei Männern bei 30 Gramm. Überraschendes Studienergebnis: Pizza kann die gesündere Alternative sein. Die Hälfte einer mittelgroßen Pizza hat zwischen 836 und 929 Kalorien. Die Fettwerte waren wiederum hoch. Eine Pizza mit dünner Kruste und Salami enthielt 22,5 Gramm gesättigte Fette.
Neil Fowler, der Herausgeber von Which?, betonte, dass es ihm darum gehe, den Menschen bewusst zu machen, wie viel ihrer täglichen Nahrungsaufnahme aus nur einer einzigen Mahlzeit stammt. Eine Tagesportion an Fett und Zucker sollten nicht einfach so ignoriert werden.





