Buchrezension: Ken Follet, „Eisfieber“
Samstag, 9. August 2008
in Buchrezensionen
Die Geschichte: In einer kleinen pharmazeutischen Fabrik in der Nähe von Edinburgh verschafft sich ein Trio skrupelloser Gangster zutritt zum Sicherheitslabor und entwenden einen Behälter mit tödlichen Viren. Damit ist die junge Sicherheitschefin Toni Gallo gleich mehrfach gefordert: Sie sollte sich nämlich noch um ihre alte Mutter kümmern, ihr Ex-Freund bei der Polizei macht Schwierigkeiten, und ein aufdringlicher Reporter ist ihr auf den Fersen. Zudem fühlt sie sich zu ihrem Chef und Firmeninhaber Stanley Oxford hingezogen. Dieser hat – was niemand weiss - Haus und Hof verpfändet, um das Anti-Virus überhaupt entwickeln zu können, denn es soll als Grundlage zu einem Gegenmittel dienen.
Verschiedene Interessen prallen aufeinander: Miranda und Olga, seine erwachsenen Töchter möchten ihren Anteil am Familienvermögen. Die Gangster Nigel, Elton und Daisy wollen das Virus zu ihrem unbekannten Auftraggeber bringen, ohne Rücksicht auf die Schäden, die mit diesem tödlichen Virus angerichtet werden können. Und zwischen all dem steht Stanleys missratener Sohn Kit, der seine Spielschulden begleichen muss und bereit ist, dafür selbst das Leben seiner Familienangehörigen aufs Spiel zu setzen..
Im Landhaus der Familie in der schottischen Einöde treffen alle aufeinander, während über den Highlands ein gewaltiger Schneesturm heraufzieht...
Mein Eindruck: Sicher ist „Eisfieber“ nicht das beste Buch von Ken Follet. Doch die Geschichte ist solide und einigermassen realistisch aufgebaut. Ein packendes Buch über ein aktuelles Thema. Die Gier nach Geld und die grossen Risiken der Experimente mit tödlichen Viren wird geschickt zu einem guten Thriller zusammengefügt. Ein Buch, das zwar nicht begeistert, aber sehr gut unterhält.
Ken Follet, „Eisfieber“, Thriller
Verlag: Lübbe
ISBN-10: 3785722206
ISBN-13: 978-3785722206
Das Buch ist in allen guten Buchhandlungen und bei Amazon erhältlich.





