Buchrezension: Raymond Khoury - „Scriptum“
Donnerstag, 31. Juli 2008
in Buchrezensionen
Die Geschichte: Hoch zu Pferd und als Tempelritter maskiert verüben vier Gangster einen Überfall auf das Metropolitan Museum of Art in New York. In einer Ausstellung werden wertvolle und alte Schätze und Schriften aus geheimen Vatikan-Archiven ausstellt, doch die Täter stehlen nur eine alte Chiffriermaschine.
Was wollen Sie damit? Ein FBI-Agent und eine schöne Archäologin wollen das Rätsel lösen - und kommen einer Verschwörung auf die Spur. Welches Geheimnis will der Vatikan auf jeden Fall bewahren. Und welches Geheimnis könnte mit der alten Chiffriermaschine an die Öffentlichkeit gezerrt werden?
Mein Eindruck: Raymond Khoury möchte auf der allgemeinen Welle der „Vatikan-Thriller“ mitreiten und der Verlag – das sieht man nicht zuetzt an der Umschlaggestaltung – mach wacker mit. Doch leider ist die Geschichte doch etwas zu durchsichtig, um nicht zu sagen, etwas dürftig ausgefallen. Wer keine grosse Lektüre, eine schon tausendmal abgehandelte Liebesgeschichte zwischen dem smarten FBI-Agenten und der (schönen, langbeinigen!) Archäologin und dazu noch ein neues (altes) Vatikan-Geheimnis sucht, ist mit dem Roman sicher nicht schlecht bedient. Wer Dan Brown liebt, lässt wohl lieber die Finger davon.
Raymond Khoury - „Scriptum“, Roman
Verlag: Rowohlt
ISBN-10: 3499242087
ISBN-13: 978-3499242083
Das Buch ist in guten Buchhandlungen und bei Amazon erhältlich.





