Uhrencup: FC Basel blamierte Legia Warschau mit 6:1
Freitag, 11. Juli 2008
in Sport
(Foto: Anna Meister)
Bilder vom zweiten Spieltag (FC Basel - Legia Warschau)
Bilder vom 2. Spieltag (FC Luzern - Borussia Dortmund)
Bilder vom ersten Spieltag (FC Luzern - Legia Warschau)
Der polnische Trainier hat sich wohl verrechnet. Gegen Schweizermeister Basel schickte er die Reservemannschaft auf’s Spielfeld. Dies bescherte der Basler Torhüter eine gemütliche 1. Halbzeit, denn er wurde kaum geprüft.
Den Basler Spielern aber eröffnete dieser Trainer-Entscheid Tür und Tor – sie dominierten die Polen fast nach Lust und Laune und sorgten für schnellen, attraktiven und schönen Fussball. Einzig in der 24. Minuten konnten sich die Polen in der ersten Halbzeit eine reelle Torchance erspielen, doch es klappte nicht.
Ganz anders die Basler. Zur Halbzeit führten sie bereits mit 2:0.
Zur zweiten Halbzeit trat Lega Warschau gleich mit sieben neuen Spielern an, doch sie blieben unterlegen. Basel dominierte den Polnischen Vizemeister. Am Augenfälligsten wurde dies nach dem Elfmeter: In der 65. Minute pfiff Schiedrichterin Nicole Petignat, die ansonsten das Spiel souverän leitet, ein Handsfoul im Strafraum und Ivanski verwandelten dieses Geschenk in ein Tor. Doch bereits im Gegenzug stellte Basel die Rangordnung wieder her. Nachwuchsspieler Pascal Schürpf erhöhte rund anderthalb Minuten später zum mittlerweile 4:1.
Was dann folgte war schon fast eine Blamage für Legia Warschau. Obwohl die Polen sogar noch ihren EM-Schützen Guerreiro und ihren Star Rocki auf den Platz schickten, hatten sie kein Brot gegen die entfesselten Basler. Schliesslich wollte auch der Basler Neuling Mustafi zeigen, welche Qualitäten in ihm stecken: Er schoss in der 85. und in der 87. Minuten noch zwei Tore und stellte somit das mit 6:1 Toren höchste Schlussresultat am Grenchner Uhrencup sicher.
Ein attraktives aber doch sehr einseitiges Spiel bei dem die Fans des FC Basel in jeder Hinsicht auf ihre Rechnung kamen.





