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Marktplatz - Martin Stauffer vom «Passage» feiert Doppel-Jubiläum

Mittwoch, 2. Juli 2008 in Grenchen
Martin Stauffer. (Foto: Joseph Weibel)
(Joseph Weibel) - Als 1999 der Grenchner Marktplatz umgebaut wurde und kein Stein mehr auf dem anderen war, haderte der Grenchner Gastronom Martin Stauffer mit dem Schicksal. Sieben Jahre vorher war er in die Uhrenstadt gezogen – voller Hoffnung, das Restaurant und Hotel Passage in eine positive Zukunft zu führen. «Keine Parkplätze mehr vor dem Haus zu haben, war für mich anfänglich eine Katastrophe, später dann erwies sich der neu gestaltete Marktplatz aber als Glücksfall.»



Er feierte heuer seinen 50. Geburtstag und ist seit 20 Jahren mit Leib und Seele Gastronom: Martin Stauffer, Inhaber des Hotel-Restaurant «Passage» in Grenchen. Diese besonderen Jubiläen hat er gerne gefeiert. Wenngleich die Zahl der «Grenchner-Jahre» erst bei Ziffer 16 angekommen ist. 1992 war's, als der gebürtige Steffisburger das Tea-Room «Weidli» in Arch verliess, um im benachbarten Grenchen das Hotel-Restaurant «Passage» zu übernehmen. In seinen ersten Jahren als ausgebildeter Gastro-Mann ging er verschiedenen Tätigkeiten in ausländischen Hotelbetrieben nach, ehe es ihn nach Arch verschlug.

«Stadt hat sich gut entwickelt»

Über Grenchen findet der Berner Oberländer eigentlich nur lobende Worte. «Mir gefällt es hier, und die Stadt hat sich in den letzten Jahren ganz gut entwickelt.» Er erwähnt vor allem die Umgestaltung des Marktplatzes und der damit grösser gewordenen Fussgängerzone. Noch mehr an Bedeutung gewann seiner Meinung nach die Stadt mit der Eröffnung der Autobahn A5 im Jahr 2002. Grenchen habe als Industrieregion noch an Bedeutung gewonnen, was er auch im Hotelbetrieb positiv spürt. Die 17 Gästezimmer sind im Jahr durchschnittlich 50 bis 60 Prozent ausgelastet. Es sind vor allem ausländische Gäste, die beruflich in Grenchen weilen. Aber auch der Restaurationsbetrieb habe sich erfreulich entwickelt. Selbst in den wirtschaftlich weniger guten Jahren konnte Martin Stauffer den Umsatz halten. Zusätzlichen Aufschwung verlieh seinem Betrieb die Gartenterrasse auf dem neuen Marktplatz. Da verflog der Ärger über die verloren gegangenen Parkplätze schnell.

Abendgeschäft hat merklich abgenommen

Während der Restaurationsbetrieb mit acht Mitarbeitenden tagsüber optimal läuft, «hat das Abendgeschäft merklich abgenommen», stellt Stauffer fest. Trotzdem konnte er den Personalbestand immer halten, «was mich besonders stolz macht.» Die immer wieder auftretenden Veränderungen in der Gastronomie spürt er natürlich auch. Die einschneidenste sei vor 14 Jahren mit der Einführung der Mehrwertsteuer gekommen. «Dieser Umstand hatte bislang die grösste Preiskorrektur nach oben zur Folge.» Zu denken geben ihm auch die ständigen Wechsel auf Gastrobetrieben. «Das wirkt sich auch kurzfristig negativ auf die weiter bestehenden Betriebe aus.» Auf die bevorstehende Änderung des Gesundheitsartikels hat sich Martin Stauffer schon eingestellt und die benachbarten Räumlichkeiten (ehemalige Apotheke) dazu gemietet und ein Nichtraucher-Lokal eingerichtet. Er sieht dem Jahreswechsel aber mit gemischten Gefühlen entgegen. «Ich bin überzeugt, dass diese einschneidenden Veränderungen für viele Wirte ein grosses Problem zur Folge haben.» Den kantonalen Alleingang kann er ohnehin nicht nachvollziehen, weil in absehbarer Zeit das «Problem» auf gesamtschweizerischer Ebene gelöst werden muss.

Marktplatz soll weiter an Bedeutung gewinnen

Auch nach 20 Jahren ist Martin Stauffer nicht müde. «Klar», sagt er, «Ich arbeite durchschnittlich zwölf Stunden im Tag, und das sieben Tage die Woche. Das Wirten macht mir nach wie vor Spass. Es ist eine tägliche Herausforderung.» Und er wird auch künftig seiner Wohn- und Arbeitsstadt treu bleiben. Er glaubt an die Entwicklung von Grenchen und wünscht sich auch, dass der Marktplatz weiter an Bedeutung gewinnt. Themenmärkte würde er sehr begrüssen und gleichzeitig hofft er, dass der Markt auch künftig auf dem gleichnamigen Platz bestehen bleibt.

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Lieber Michael Wenn du's noch nicht gesehen hast.....am Samstag spielt Basel noch nicht, somit ist Grenchen für dich am Samstag noch ein sicher [...]
Do, 02.07 21:19
Ab Samstag schlagen die Basler-Chaoten Grenchen kurz und klein. Wer zahlt?
Do, 02.07 08:03
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Mi, 01.07 18:02
...nun ja, wenn sie denn wenigstens abstinent wären die Ayatollahs von der SVP, aber es macht sich immer noch gut, volksnah die Feldschlösschen- [...]
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Dasselbe entlang den Hauptstrassen; Z.B. von Grenchen nach Solothurn o.a. Dasselbe Bild- was aber nur sichtbar wird, wenn man "langsam" unterw [...]
Mi, 01.07 17:37
Ich bin zwar kein "Sozi"... aber allen Respekt, dass war ein grundehrlicher Sozialdemokrat, der die Sprache der Arbeiter sprach!
Mi, 01.07 14:49
Alle monate wieder fliegt irgendwo eine Anlage auf, na und? Die Hanfgegner müssen einsehen dass halt trotzdem gekifft wird, ob es der SVP und [...]



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