So bleiben Schulschlussfeste friedlich - Aufruf der Stadtpolizei Grenchen
Samstag, 28. Juni 2008
in Polizeimeldungen
Grundsätzlich ist gegen ein Fest zum Schulschluss nichts einzuwenden. Im Gegenteil: Eltern sollen ihre Kinder bei der Organisation eines Festes unterstützen, Verantwortung und vor allem auch die Aufsicht übernehmen; sie sollen also während des Festes anwesend sein und die Kinder oder Jugendlichen nicht unbeaufsichtigt lassen. Weiter empfiehlt die Polizei ein Verbot von Alkohol, Rauchen und Drogen.
Empfohlen wird den Eltern auch, an Schul- und Arbeitstagen keine Anlässe zu erlauben, die bis nach 21 Uhr dauern. Ausserdem sollten die Rückkehrzeiten vereinbart und das Wie des Heimkommens verbindlich geregelt werden. Die Polizei rät Eltern von einer Teilnahme-Erlaubnis ab, wenn Unklarheiten bezüglich des Organisators oder der Verantwortlichkeiten bestehen, wenn der Anlass ausserhalb der Region stattfindet oder bis tief in die Nacht hinein dauert.
„Anlässe an einem Gewässer, im Wald oder überhaupt draussen sind eher gefährlich, wenn sie bis spät andauern“, schreiben die Kommandanten der Stadtpolizeien Grenchen, Olten und Solothurn. An solchen Festen würden manchmal Personen dazu kommen, die nicht an diese Party gehören. Schlägereien sind dann auch schon vorgekommen. Deshalb ist gerade bei Anlässen unter freiem Himmel Vorsicht geboten.
Die Stadtpolizei Grenchen hat in Zusammenarbeit mit Schulen und dem Sozialamt zuhanden von Eltern Jugendlicher sogar einen Flyer mit Empfehlungen für Partyveranstaltungen kreiert. Der Flyer bietet unter anderem eine Checkliste für Eltern, wie ein Anlass organisiert sein sollte und worauf besondere Beachtung zu legen ist. Damit soll für die Jugendlichen ein fröhliches Fest ohne Zwischenfälle möglich werden und für Eltern die Verantwortlichkeiten aufgezeigt werden. Der Flyer kann bei der Stadtpolizei oder der Schulverwaltung bestellt werden.



