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Lehrlingswettbewerb: Fraisa ToolChampions 2008 - Marco Niklaus (Grenchen) im ersten Rang klassiert

Montag, 23. Juni 2008 in Grenchen
Auf dem Rundgang durch die Fraisa SA können sich die Lehrlinge ein Bild von der Präzision der Fräswerkzeuge machen. (Foto: pgm)
(pgm) - Über 1’100 Lehrlinge, das sind rund 55 % aller Polymechaniker-Lehrlinge im 2. Lehrjahr der ganzen Schweiz, haben am diesjährigen Lehrlingswettbewerb „Fraisa ToolChampions 2008“ teilgenommen. Aufgrund ihrer Leistungen wurden über 100 von ihnen mit einem Preis ausgezeichnet, darunter auch junge Berufsleute aus Grenchen, nämlich Marco Niklaus, Giuliano Bertelle, und Andreas Rhawi, alle ETA SA, Grenchen.

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Bereits zum 22. Mal schrieb die Fraisa SA in Bellach ihren Lehrlingswettbewerb „Fraisa ToolChampions“ aus. Rund 55 Prozent aller Schweizer Polymechaniker-Lernenden im zweiten Lehrjahr haben sich daran beteiligt. Die Aufgabe bestand darin, anhand eines Planes mit Fraisa-Werkzeugen ein Metallstück zu bearbeiten. Ein Expertenteam aus der ganzen Schweiz beurteilte die Arbeiten und konnte aufgrund der Kriterien über 100 junge Berufsleute mit einem Preis ehren.

Über 500 Lernende aus allen Landesteilen der Schweiz waren am Samstag zur traditionellen Betriebsbesichtigung und zur anschliessenden Rangverkündigung am Hauptsitz in Bellach eingeladen. Durch den Anlass führte Mascha Santschi, Vize Miss-Schweiz 2000/2001, und „Music-Star“-Finalistin Valentina sorgte für die musikalische Umrahmung.

Engagement in der Lehrlingsausbildung

Die Förderung der Ausbildung junger Menschen sei ein Schwerpunkt der Sponsoringtätigkeit der Fraisa, sagte Thomas Nägelin, Mitglied der Fraisa-Geschäftsleitung, in seiner Ansprache anlässlich der Preisverleihung. Aus diesem Grund führe man den ToolChampions-Wettbewerb seit 22 Jahren durch. „Dabei bereitet es uns eine besondere Freude, diesen Preis hier in der Schweiz zu verleihen, zumal wir von den Berufsolympiaden her wissen, dass die schweizerischen Mechaniker zu den besten weltweit gehören.“

Nägelin äusserte sich auch zu den Berufsaussichten der Lernenden: „In den 90er Jahren herrschte in Westeuropa eine gewisse Verunsicherung darüber, ob industrielle Produktion langfristig noch hier stattfinden würde. Allenthalben sprach man von der Gefahr einer starken Verlagerung nach Osteuropa oder nach Asien“, erinnert sich Nägelin. Diese Frage stelle sich heute nicht mehr. Die industrielle Produktion in der Schweiz und in Deutschland habe in den letzten zweieinhalb Jahren um mehr als 20 Prozent zugenommen und niemand zweifle daran, dass die Schweiz auch in Zukunft eine bedeutende industrielle Produktion haben werde.

Polymechaniker, ein Beruf mit Zukunft

Die Entwicklung sei aber nicht in allen Ländern gleich verlaufen, meinte Nägelin weiter. Innerhalb Europas zeigten heute diejenigen Länder die beste Entwicklung, die ein duales Ausbildungssystem wie die Schweiz hätten, unterstrich er und meinte: „Das zeigt klar auf, dass ihr Beruf nicht nur Zukunft ermöglicht, sondern auch Zukunft hat! Berufsleute wie sie werden nach dem Abschluss der Ausbildung auf allen Stufen gefragte Leute mit gutem Einkommen, interessanten Tätigkeiten und herausragenden Chancen sein“.

Unter den über 100 klassierten Gewinnerinnen und Gewinnern finden sich auch junge Berufsleute aus dem Kanton Solothurn. Es sind dies im 1. Rang: Marco Niklaus, ETA SA, Grenchen. Im 2. Rang: Giuliano Bertelle, ETA SA, Grenchen, Im 3. Rang: Andreas Rhawi, ETA SA, Grenchen.

Den gesamtschweizerisch ersten Rang belegt Hanspeter Mundschin, Swissmechanic, Oberwil/BL. Er gewinnt einen VW Golf der Firma Fraisa SA für ein Jahr zum Gebrauch. Dabei werden sämtliche Kosten übernommen, der Gewinner hat lediglich die Ausgaben für das Benzin selber zu tragen. Auf dem gesamtschweizerisch zweiten Rang klassierte sich Norbert Forster, Swissmechanic, St. Gallen. Er wurde mit einem Barpreis im Wert von 1’200 Franken belohnt. Mit einem Barpreis von 1’000 Franken ausgezeichnet wurde Manuel Kessler, Swissmechanic, Wattwil, der sich auf dem dritten gesamtschweizerischen Rang klassierte.

Ranglisten:

Region Kanton Solothurn

Rang 1
Philip Althaus, Swissmechanic, Gerlafingen
Marco Niklaus, ETA SA, Grenchen

Rang 2
Roger Urwyler, Swissmechanic, Gerlafingen
Giuliano Bertelle, ETA SA, Grenchen

Rang 3
Matthias Moser, Swissmechanic, Gerlafingen
Andreas Rhawi, ETA SA, Grenchen

ToolChampions 2008 (gesamtscheizerisch)
Rang 1: Hanspeter Mundschin, Swissmechanic, Oberwil BL
Rang 2: Norbert Forster, Swissmechanic, St. Gallen
Rang 3: Manuel Kessler, Swissmechanic, Wattwil


Kurzporträt Fraisa SA
Die Fraisa SA mit Hauptsitz in Bellach (Schweiz) ist eine international tätige Firmen-Gruppe im Bereich der rotierenden Zerspanungswerkzeuge (Fräswerkzeuge HM/HSS, Gewinde¬werk¬zeuge, Bohrwerkzeuge, Wendeschneidplatten und Dienstleistungen). Im Segment der Monoblock-Fräswerkzeuge zählt Fraisa weltweit zu den führenden An¬bie¬tern.
Bei ihren Aktivitäten in den Bereichen Produktion, Forschung und Entwicklung, Verkauf und Distribution verfolgt die Gruppe mit Leidenschaft das Ziel, ihren Kunden nachhaltig Mehrwert zu schaffen.
Die Fraisa SA befindet sich in Familienbesitz und beschäftigt 620 Mitarbeiter an zehn Stand¬or¬ten in sieben Ländern (Schweiz, Deutschland, Ungarn, USA, Frankreich, Italien sowie Eng¬land) und verfügt über ein ergänzendes Netzwerk von Werksvertretungen in mehr als 60 In¬du¬strienationen weltweit.

Mehr Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fraisa.com


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Do, 02.07 21:19
Ab Samstag schlagen die Basler-Chaoten Grenchen kurz und klein. Wer zahlt?
Do, 02.07 08:03
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Dasselbe entlang den Hauptstrassen; Z.B. von Grenchen nach Solothurn o.a. Dasselbe Bild- was aber nur sichtbar wird, wenn man "langsam" unterw [...]
Mi, 01.07 17:37
Ich bin zwar kein "Sozi"... aber allen Respekt, dass war ein grundehrlicher Sozialdemokrat, der die Sprache der Arbeiter sprach!
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Alle monate wieder fliegt irgendwo eine Anlage auf, na und? Die Hanfgegner müssen einsehen dass halt trotzdem gekifft wird, ob es der SVP und [...]



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