Leserbrief zum Artikel „Grenchner Rettungsdienst: Keine Einsätze mehr in Lengnau, Arch und Co.“
Samstag, 21. Juni 2008
in Leserbriefe
(Bruno Allemann, Grenchen) Als ich den Artikel über den Ambulanz- und Rettungsdienst ARD gelesen habe, war ich wie geschockt. Es darf doch nicht sein, dass unsere Nachbarsgemeinden, sprich Arch, Leuzigen, Rüti bei Büren, Lengnau und Romont ab sofort nur noch von der Ambulanz Biel betreut werden. Es ist erwiesen, dass ein Notfalleinsatz von Biel aus etwa 20 bis 30 Minuten dauert. Oft zählen Minuten, eventuell Sekunden, um ein Menschenleben retten zu können. Der Einsatz des Rettungsdienstes Grenchen hingegen benötigt nur fünf Minuten.
Wo bleibt da der gesunde Menschenverstand? Wo sind unsere Politiker? Können sich die kantonalen Behörden nicht besser und im Dienste der Patienten verständigen? Sind wir jetzt soweit, dass offenbar das Finanzielle mehr zählt als ein Menschenleben? Ich kann nur hoffen, dass es nicht jemanden trifft, der für diesen Entscheid verantwortlich ist.




eine rege und freundschaftliche Zusammenarbeit und Einsatztätigkeit bis Vauffelin und Meinisberg statt. Vor ca. 7 Jahren eröffneten einige höhere Kader des Kt. Bern zum Bedauern aller Kommandanten und Kader wieder den "kalten Krieg". Die Grenzen für die Feuerwehr Grenchen wurden geschlossen, doch viele Freundschaften mit den Bernern blieben erhalten. Das einzige positive in dieser Angelegenheit! Folgen..? Hoffentlich keine!