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Vorwürfe zurückgewiesen - Die SWG betreiben bereits heute ein Café auf dem Marktplatz

Samstag, 14. Juni 2008 in Grenchen
Die Öffnungszeiten des SWG-Kafi. (Foto: pgm)
(mgt) - Im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Randständigen auf dem Grenchner Marktplatz wurde in verschiedenen Medien immer wieder der Vorwurf laut, dass die Städtischen Werke SWG Grenchen ihre Auflage mit dem Betrieb eines öffentlichen Cafés auf dem Marktplatz nicht erfüllt hätten. Diese Behauptung ist falsch.
In einem Communiqué haben die SWG auf die immer wieder erhobenen Vorwüfe reagiert und halten fest:

1. Die SWG betreiben am Marktplatz in Grenchen ein Selbstbedienungs-Café, welches der Öffentlichkeit während der Bürozeiten uneingeschränkt zugänglich ist. An warmen Tagen steht sogar eine Terrasse mit Sonnenschirmen zur Verfügung.

2. Wollte man den Betrieb dieses Cafés erweitern, müssten relativ teure bauliche Massnahmen realisiert und eine Betreuung (Wirt/in) für das Café eingestellt werden. Investition, Betrieb und Unterhalt des Cafés müssten somit aus öffentlichen Geldern (Strom, Wasser und Gas) quersubventioniert werden.

3. Ein erweitertes Angebot vom bereits öffentlichen Café würde das lokale Gastgewerbe konkurrenzieren.

Die Städtischen Werke Grenchen sind der Meinung, dass sie mit ihren Kundengeldern verantwortungsbewusst umgehen müssen, und es nicht Aufgabe eines Energielieferanten sein kann, mit Kundengeldern das örtliche Gastgewerbe zu konkurrenzieren, zumal eine solche Massnahme die Randständigen wohl kaum vom Grenchner Marktplatz fernhalten würde.

Kommentare
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Da hat die SWG recht. Auf keinen Fall da man Gewinne für ein grössere Kafi verwenden. Der Vorschlag von Claude Barbey zeigt doch nur, dass er entweder kein Konzept oder kein Wille hat, um etwas gegen die Alkis zu unternehmen. Recht so SWG, geht mit unseren GEldern sorgsam um.
#1 Zumstein am 16.06.2008 04:59 (Antwort)
Die SWG hat schon recht, sie soll auf keinen Fall Kundengelder für ein Kafi verwenden. Meiner Meinung nach sind solche "Selbstbedienungs Kafis" nicht umbedingt förderlich für die Belebung des Marktplatzes. Mit der UBS das selbe.
Solche Gebäude haben nichts auf dem Marktplatz zu suchen, denn es sind meiner meinung nach keine Gebäude die Kommunikation und das Gastgewerbe fördernn, sind aber nicht schuld für das "Problem" mit den Randständigen.
Randständige hat jede Stadt.

Solchen Leuten sollte man einen Platz zur verfügung stellen an dem sie sich treffen können. Noch ein Geschäft oder einen Stand mit günstigem Bier daneben und Ihr seit sie los.

Aber das ist schlussendlich nicht die Lösung des Problems.

Es ist auch typisch, dass die Alkis das einzige Problem sind und wieder mal alle anderen daran schuld haben.
Man erhofft sich ja auch mit dem Bau von Lidl das Zenrum zu beleben.
Was auch ein Witz ist. denn Lidl wird wohl auch um 18,30 schliessen und am Sonntag sind die Strassen wieder lehr.
Die Stadt wird nur schlimmer aussehen da Lidl mit sicherheit all die Bäume abholzen lässt für den Bau.
#2 Sutter am 17.06.2008 08:44 (Antwort)

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