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Mozart-Gala in der Marienkirche Solothurn
 mit Barbara Fuchs

Mittwoch, 11. Juni 2008 in Kultur
Barbara Fuchs. (Foto: zvg)
(Silvia Rietz) - An der Musikalischen Andacht vom Donnerstag, 12. Juni, ist eine wunderbare Mozartstimme mit den schönsten Arien und Liedern des Salzbuger Meisters zu hören: Barbara Fuchs. Die Sopranistin wird an der Harfe von Praexis Hug-Rütti begleitet.

Barbara Fuchs hat in Dresden und Berlin gesungen, ist in Avenches und in Genf aufgetreten und hat an vielen deutschen Theatern Erfolge gefeiert und in Salzburg reüssiert. In Selzach stand sie sowohl als Donna Anna in Mozarts „Don Giovanni“ als auch in Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ auf den Brettern des Passionsspielhauses.

Die Schweizer Sopranistin ist eine äusserst vielseitige Sängerin, die sich sowohl im Liedfach, der Oper als auch in der geistlichen Musik zuhause fühlt. Ihr Repertoire ist breit gefächert, sie hat im Koloraturfach (Königin der Nacht, Konstanze, Zerbinetta) wie auch mit lyrischen Partien (Pamina und Susanna) internationale Aufmerksamkeit erregt. Mozarts Konzert- und Opernarien liegen der „geläufigen Gurgel“ und dem weichen, auch in der Höhe unangestrengten Sopran, besonders.

Für ihr Gastspiel vom kommenden Donnerstag (12.6./19.30 Uhr) in der Marienkriche Solothurn hat sie denn auch ein Programm mit Liedern und Arien von Mozart gewählt. Erneut wird sie von der virtuosen Harfenistin Praxedis Hug-Rütti begleitet. Die ungewohnte Klangkombination und harmonische künstlerische Partnerschaft wurde bei ihrem Auftritt vor zwei Jahren mit einer stehenden Ovation gefeiert..

In der Musikalischen Andacht mit Musik von Mozart werden neben Liedern wie „Abendempfindung“ und geistlichen Werken wie „Ave verum“ und „Laudate dominum“ mit den Arien von Susanna, der Gräfin und von Cherubino, gleich drei Charakteren aus der Mozart-Oper „Die Hochzeit des Figaro“ zu hören sein.

Barbara Fuchs wird durch ihren subtilen Gesang den Schmerz der betrogenen Gräfin in „Porgi amor“ ebenso fühlen wie Susannas zwar verschlüsselte, aber hinreissende Liebeserklärung in der „Rosenarie“ und Cherubinos pubertäre Schwärmerei in „Voi che sapete“.

Donnerstag, 12. Juni, 19.30 Uhr, Marienkirche Solothurn (Weststadt), Kollekte.


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