Linderung dank Weihrauch: Tabletten bei Rheuma und Arthritis
Montag, 9. Juni 2008
in Public Relations
(Bild: FloraPress)
Medizinisch verwendete Produkte, die aus dem Harz des Weihrauchbaums (Olibanum) hergestellt werden, wirken in erster Linie entzündungshemmend. Neben zahlreichen anderen Substanzen, z.B. ätherische Öle, Gerbstoffe, usw., enthält Weihrauchharz 5 – 8% Boswelliasäuren, deren antiphlogistische Wirkung bekannt ist.
Bei Entzündungen reagiert der Körper durch Rötung, Schwellung, Ödembildung, Wärme und Funktionsstörungen. Zum Schutz des Körpers veranlasst ein bestimmtes Enzym (5-Lipoxygenase) die Bildung körpereigener Stoffwechselprodukte wie etwa Leukotrienen, welche chronische Entzündungen aufrecht erhalten. Boswelliasäuren blockieren die Synthese dieser Stoffe, wodurch die entzündungshemmende Wirkung erzielt wird.
Die Harze aus den strauchartigen Weihrauchbäumen, die vor allem in Arabien, am Roten Meer und in Somalia vorkommen, können vielfältig zur Abschwächung von Entzündungen verwendet werden. Nachgewiesen ist die lindernde Wirkung bei rheumatischer Arthritis, Osteoarthritis, chronischer Gelenkentzündung (Polyarthritis), aber auch bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus und Colitis ulcerosa, bei Schuppenflechte und bei Bronchial-Asthma.
Weihrauch tritt aber nicht nur in Fällen erhöhter Leukotrienenbildung zum Wohl des Körpers in Erscheinung. Auch auf den Geist wirkt er beruhigend, entspannend, euphorisierend und stärkt das Gedächtnis. Der im Handel erhältliche Weihrauch trägt verschiedene Bezeichnungen (Oman, Indien, Somalia, Eritrea, usw.), unterscheidet sich aber nur in der Unterart von der Boswellia-Pflanze.
Erhältlich als Tabletten Olibanum in Apotheken und Drogerien.



