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Stephane Mooser zieht sich aus Gastgewerbe zurück – Zukunft des Krebs bleibt ungewiss

Samstag, 7. Juni 2008 in Grenchen
Stephane Mooser (Bild: www.hotelkrebs.ch)
(Paul-Georg Meister) - Nun ist es gewiss. Ende Monat wird Stephane Mooser vom Restaurant-Hotel Krebs in Grenchen seinen Kochlöffel an den Nagel hängen. Er will sich vorderhand zumindest nicht mehr im Gastgewerbe engagieren.

Wie das Solothurner Tagblatt in seiner heutigen Ausgabe berichtet wird Stephane Mooser das Restaurant-Hotel Krebs in Grenchen per Ende Juni endgültig verlassen. Damit ist wahr geworden, was in Grenchen schon seit einiger Zeit mehr oder weniger erwartet wurde.

Wie es mit dem renommierten Lokal weitergehen wird ist laut dem Solothurner Tagblatt noch nicht klar. Möglicherweise wird der Besitzer und ehemalige Wirt des Krebs, der in Grenchen bestens bekannte und beliebte Emil Blümli, das Szepter erneut übernehmen. Blümli wollte sich eigentlich aus dem Betrieb zurückziehen und war damals überzeugt, mit Stephane Mooser einen bekannten und in vielfacher Hinsicht ausgezeichneten Nachfolger gefunden zu haben.

Stephane Mooser hingegen wurde in Grenchen kaum heimisch – der erhoffte Erfolg blieb aus.

Wie das Ehepaar Mooser gegenüber dem Solothurner Tagblatt äussert, werden sie den Kochlöffel vorderhand ganz an den Nagel hängen. Man habe genug vom Gastgewerbe. Ein neues Engagement in einem Restaurant stehe für sie vorderhand nicht zur Diskussion.


Kommentare
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Was unser Kolumnen-Weltmeister schon am 17. März herausposaunte, wird Ende Juni leider wahr: Mangels Erfolg muss ein Lokal mit grossem Renommé schliessen. Das ist bitter; sowohl für die Wirtsleute als auch für die Stadt, die um einen gediegenen Treffpunkt ärmer wird.
Ist es nicht erstaunlich, dass die jetzigen Pächter die Nase so gestrichen voll haben, dass sie den Glauben an ihr Geschäftsmodell verloren haben und zukünftig die Finger vom Gastgewerbe lassen wollen? Dafür bekommen die Grenchner jetzt ihre über alles geliebten Blüemlis zurück, die nun wieder an die Säcke müssen, statt ihren wohlverdienten Ruhestand zu geniessen. Ob sich nach diesem Intermezzo noch jemand die Finger im Krebs verbrennen will, steht in den Sternen.
#1 Hanspeter Vögtli am 07.06.2008 15:32 (Antwort)
Da hat wohl schon jeder Grenchner damit gerechnet. In Grenchen lässt sich mit nouvelle Cuisine kein Geld verdienen.
Da muss die warscheindlich noch nie erneuerte Speisekarte von den Blüemlis wieder her. ;-)
en guete
#2 mark am 08.06.2008 17:12 (Antwort)

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