Buchrezension: Robert Ludlum: „Das Matarese Mosaik“
Donnerstag, 22. Mai 2008
in Buchrezensionen
Die Geschichte: Wieder einmal steht die Welt am Abgrund und nur noch einer kann helfen, der Ex-CIA-Agent Beowulf Agate, denn die mächtige Organisation der Matarese versucht nochmals, die Weltherrschaft an sich zu reissen und Macht und Einfluss über Politik und Wirtschaft zu erlangen. Rücksichtslos wird alles ausgeschaltet, was sich dem Geheimbund in den Weg stellt.
Bereits vor 20 Jahren hat der Agent Beowulf Agate, damals zusammen mit einem Kollegen vom KGB, diesen Geheimbund bekämpft. Er kennt sich deshalb mit den Strukturen des Bundes aus und scheint der einzige zu sein, der überhaupt in der Lage ist, die Machtübernahme zu unterbinden und die Matarese zu vernichten.
Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn die Organisation plant bereits in wenigen Wochen ihren ersten Schlag, der die Weltwirtschaft destabilisieren wird, nämlich die Unterbrechung der Rohölversorgung auf der ganzen Welt.
Mein Eindruck: Ein spannendes, furioses und packendes Buch. Auch im zweiten Band der „Matarese-Reihe“ gelingt es Robert Ludlum seine Leserinnen und Leser zu fesseln. Die Geschichte geht allerdings nicht selten an der Realität vorbei. Da ist beispielsweise der Super-Agent, der sich immer wieder durchsetzen und schliesslich als einziger die Welt retten kann; zum andern sind da die Bösewichte, die praktisch ungehindert von andern Verbrecherorganisation (Mafia usw.) die Kontrolle über die Banken und ganze Industriezweige übernehmen können.
Dem Lesevergnügen tut dies aber keinen Abbruch. Im Gegenteil, die Spannung vermag zu fesseln, was will man mehr?
Das Buch „Das Matarese Mosaik“ von Robert Ludlum ist im Buchhandel erhältlich.



