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Ein echtes Highlight der 20. mia - Rundgang durch die Sonderschau „Energiewelten“

Freitag, 16. Mai 2008 in Mittelländer Ausstellung mia
"Planet" an der Sonderschau Energiewelten. (Foto: Paul-Georg Meister)
(Sabine Waelti) - Mit der Sonderschau „Energiewelten“ setzt die Mittelländer Ausstellung (mia) neue Akzente. Erstmals in der Schweiz wird der Weg der Energie in einer einzigen Ausstellung zusammengefasst. Die Medien hatten Gelegenheit, die Ausstellung bereits einen Tag vor der Eröffnung zu besichtigen.

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Am 17. Mai öffnet die mia Grenchen ihre Tore. Am gleichen Tag haben die Gäste auch erstmals die Gelegenheit, die Sonderschau „Energiewelten“ zu besuchen. Auf insgesamt 1`250 Quadratmetern können die Gäste die Welt der Energie von der Produktion bis zum Verbrauch erleben, dies während der ganzen mia-Woche bis zum 25. Mai.

„Die Ausstellung setzt sich aus emotionalen, informativen und interaktiven Elementen zusammen“, sagt Ausstellungsmacher Sandro Colombo. Die Besucherinnen und Besucher können sechs „Planeten“ besuchen, auf welchen je ein Aspekt des Stroms vorgestellt wird. So widmet sich etwa ein „Planet“ den neuen erneuerbaren Energien. Auf einem anderen wird der Verbrauch thematisiert und es gibt dort unter anderem ein elektrisch betriebenes Auto zu bewundern. „Die Arbeitswelt“ nennt sich ein weiterer „Planet“. Lehrlinge aus Berufen im Energiesektor werden dort den Gästen ihren Arbeitsalltag näher bringen.

„Nebst der Information wird dem aktiven Erleben viel Platz eingeräumt“, so Sandro Colombo. So können die Besucherinnen und Besucher für einmal ganz ohne Gefahr mit dem Strom experimentieren. Ein Highlight ist sicher der Bandgenerator. Dieser erzeugt eine hohe Gleichspannung, lädt dadurch die Haare der „Versuchspersonen“ auf und sorgt für spektakuläre Frisuren.

Wer sich gern bewegt, kann via Home-Trainer Strom erzeugen und erleben, wie viel Einsatz es braucht, um eine Lampe zum Leuchten oder einen Föhn zum Laufen zu bringen. Und an einer anderen Stelle können die Gäste – betreut und gesichert – einen Mast hochklettern.

Im wahrsten Sinn des Wortes spielerisch angegangen wird das Thema am „Töggelikasten“. Es handelt sich dabei nämlich um ein besonderes Exemplar. Die vier Spieler haben dabei je eine Lampe zur Verfügung, deren Licht sie mit Spiegeln auf bewegliche Objekte umleiten müssen. Auf diesen befinden sich Solarzellen und durch die entstehende Bewegung wird der Ball in die gewollte – oder nicht gewollte – Richtung gelenkt.

Auch ein Kino ist in der Ausstellung zu finden. Gezeigt wird ein Kurzfilm über die Raumpatrouille „Terra Volta“, welche aus der Zukunft Alarm schlägt. Mit einem Eingriff in die Gegenwart will sie die Welt retten. „Mit dem Film bieten wir auf spacige Art eine Zusammenfassung unserer Ausstellung“ erklärt Sandro Colombo.

Hintergrundinformationen bietet die Ausstellung via Panels und Touchscreens. Zudem werden jeweils 19 Personen vor Ort sein und Fragen von Interessierten beantworten. Morgens ist die Ausstelllung jeweils für Schulen reserviert, nachmittags und abends steht sie allen anderen mia-Gästen offen.

Eine Ausstellung von dieser Grösse hat es an der mia noch nie gegeben. Auch sonst ist die Sonderschau ein absolutes Novum: Noch nie zuvor in der Schweiz wurde nämlich der Weg der Energie in einer einzigen Ausstellung zusammengefasst.

Kommentare
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Die Sonderausstellung ist sehr informativ und vor allem politisch neutral. Danke für diese tolle Ausstellung. Ich werde sie mir sicher nochmals anschauen.
#1 Kaufmann am 18.05.2008 15:13 (Antwort)

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