Sammeln für Gutes - Aludosen-Sammler unterstützen Pro Infirmis
Montag, 28. April 2008
in Verschiedenes
(Foto: zvg)
Seit der Gründung des Fonds 2004 wächst er regelmässig. Von den in den letzten 12 Monaten eingezahlten 12’966.20 Franken haben die Deutschschweizer 5663.40 Franken gespendet. Aus der französischen Schweiz flossen 3904.60 und aus dem Kanton Tessin 3398.20 Franken. Umgerechnet entspricht dies 9764 Kilo Aludosen. Gaby Ullrich Ceresa, Leiterin Fundraising bei Pro Infirmis Schweiz, dazu: «Wir freuen uns jedes Jahr, ja sogar jeden Monat über die spendefreudigen Aludosen-Sammler.
Mit dem Geld kann Pro Infirmis die Integration behinderter Menschen vorantreiben und in Notsituationen unkompliziert helfen.» So erhält zum Beispiel Retos Mutter (Name von der Redaktion geändert) einen Zuschuss an die Fahrtkosten, da ihr Sohn jede Nacht im Kinderspital verbringen muss, um überwacht und künstlich ernährt zu werden.
Den Fonds hat die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling in Kooperation mit Pro Infirmis eingerichtet. Sie ermöglicht Dosensammlern, sich sozial zu engagieren. IGORA ist seit 1989 in der ganzen Schweiz verantwortlich für das Sammeln und Recycling von leeren Aluverpackungen.
Bei den Alugetränkedosen gehen bereits rund 9 von 10 ins Recycling, bei den Schalen werden an die 80 Prozent, bei den Tuben und bei den Kaffeekapseln aus Aluminium über 50 Prozent wiederverwertet. Pro Infirmis ist die bedeutendste Dienstleistungsorganisation für behinderte Menschen in der Schweiz. Seit ihrer Gründung im Jahr 1920 setzt sie sich dafür ein, dass Menschen mit einer Behinderung möglichst selbstständig und selbstbestimmt leben können.





