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Umfrage auf www.grenchen.net - Bevölkerung steht hinter Boris Banga in der Frage der "Abschiebung von Sozialfällen"

Freitag, 18. April 2008 in grenchen.net
Boris Banga während der Medienkonferenz. (Foto: Christina Meister)
(Paul-Georg Meister) - Grenchens Stadtpräsident hat an einer Medienkonferenz die Praxis angeprangert, dass viele Gemeinden ihre Sozialfälle nach Grenchen abschieben. Eine Umfrage des Internetportals www.grenchen.net zeigt, dass der grösste Teil der Bevölkerung das Vorgehen des Stadtpräsidenten unterstützt.

„Stadtpräsident Boris Banga hat angeprangert, dass nicht selten versucht wird, Sozialfälle nach Grenchen "abzuschieben". "War es richtig, darüber die Öffentlichkeit zu informieren?“, fragte das Grenchner Internetportal www.grenchen.net in seiner Wochenumfrage die Leserinnen und Leser.

Die Frage war umso interessanter, weil in der Solothurner Zeitung/Grenchner Tagblatt das Vorgehen des Grenchner Stadtpräsidenten kritisiert wurde.

Und das Verdikt der Grenchner Bevölkerung ist klar: 90 Prozent der Personen, die an der Umfrage teilgenommen haben, sind der Meinung, dass Boris Banga richtig gehandelt hat. Nur gerade 6.5 Prozent meinen, dass dies falsch war und rund 3,5 Prozent haben keine Meinung dazu.

Die Umfrage hat aber auch gezeigt, dass sich sehr viele Grenchnerinnen und Grenchner für diese Frage interessieren. Bei der Umfrage sind nämlich etwas über 400 Voten eingegangen – das ist ein Rekordergebnis.

Mit den Umfragen auf www.grenchen.net haben die Grenchnerinnen und Grenchner jeweils Gelegenheit ihre Meinung zu einem aktuellen Thema abzugeben. Die Frage dieser Woche lautet: „ Mit dem Grenchner Hof wurde ein neues Gourmet-Restaurant in Grenchen eröffnet. Besteht dazu überhaupt Bedarf?“

Kommentare
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Die starke Resonanz und die starken Statements waren schon zu unterschiedlichen Themen über die Sozialfälle in Grenchen ersichtlich.
Leider wurde ersucht die Kritiker - also die anonymen Abstimmer - immer wieder mundtot zu machen.

Ich finde es richtig, was Boris Banga getan hat.
#1 Thomas Zumstein am 20.04.2008 15:00 (Antwort)
Ich finde richtig was Boris Banga getan hat.
Denn heute wird in Psychiatrischen Kliniken vielmals empfohlen, nach dem Aufenthalt nach Grenchen in eine Einrichtung zu ziehen, diese Fälle sind meist nicht Arbeitsfähig und automatisch Sozialfälle.
Was nicht gegen diese Leute spricht, denn die meisten haben es nicht einfach.

Aber dass jeder 2 der in der Psychiatrischen klinik in Langendorf stationierrt war, nach Grenchen geschickt wird finde ich nicht richtig.
Wir haben gute Einrichtungen das stimmt.

Aber die Gemeinden sollen gefälligst selbst für Ihre Erkrankten, oder Hilfsbedürftigen Mitglieder aufkommen und etwas auf die Beine stellen.

Wir haben genug Sózialhilfeempfänger in GGrenchen und wollen nicht ständig unsere Gelder für "nicht Grenchner" ausgeben, damit die hier gratis wohnen und leben können.

Dann sollten wenigstens die anderen Gemeinden bei uns Steuern für die unsteuerbaren Personen, die sie zu uns abschieben, zahlen. Und zwar nicht wenig.
Am schluss ist unsere SOZkasse lehr und wessen Portemonnaie blutet dafür? das der Grenchner.

Und dass wir ständig neue Leute bekommen stört mittlerweile viele Grenchner
und ich hoffe wir müssen das nicht länger hinnehmen.

Rational und brutal gesagt: Welche Stadt will schon für Leute aus anderen Gemeinden zahlen, da deren Familienangehörige nicht mal in Grenchen wohnen und Steuern zahlen.
Wir wollen gesunde Leute.
Wir wollen eine belebte Stadt.
Nicht eine voller Leute die Probleme haben und uns auf der Tasche sitzen.

Ich gehe vielleicht ein bisschen hart ins Gericht aber ich bin selber Zeuge wieviele dass nach grenchen ABGESCHOBEN werden.

und ABGESCHOBEN ist die richtige Bezeichnung.
#2 vSutter am 17.06.2008 10:15 (Antwort)

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