Neues Gourmet-Restaurant in Grenchen: “Grenchner Hof“ wurde eröffnet
Montag, 14. April 2008
in Grenchen
Robert Laski, Pächter des Grenchner Hofs. (Foto: Anna Meister)
Robert Laski, der Pächter des Grenchner Hofs hat zuletzt in Nennigkofen das Restaurant „Rössli“ geführt. Doch nachdem Differenzen mit dem Eigentümer aufgetreten waren, entschied sich Laski , zu kündigen und sich nach etwas Neuem umzuschauen. Durch gute Beziehungen hat er den Vorschlag erhalten, seine Zelte in Grenchen aufzuschlagen und innerhalb kurzer Zeit wurde der Pachtvertrag unterschrieben. „Vorerst nur für fünf Jahre“, so Laski, „doch die Optionen für Verlängerungen bestehen.“ Dabei hat er gleich seine ganze Mannschaft des „Rössli“ mitgenommen. „Selbst die alte Telefonnummer aus Nennigkofen haben wir behalten“, sagt er.
„Kunden aus dem Rössli waren definitiv schon da“, freut er sich, „sie haben schon hier zu Mittag gegessen und haben bereits für den Abend reserviert.“ Überhaupt sei bis Ende August, anfangs September bereits einiges gebucht worden. Bei einem Restaurant, welches 13 Gault-Millau-Punkte vorweisen kann, ist das nicht sehr überraschend. Dennoch will Laski alles andere als ein „VIP-Lokal“. Bei ihm sei jeder willkommen.
Alle sechs Wochen wird die Speisekarte des Restaurants geändert. „Dies war schon zu den Zeiten in Nennigkofen der Fall.“ Auch gibt es immer Überraschungsmenus, sowie eine grosse Auswahl an Weinen und Fischspezialitäten. „Wir flambieren aber auch mal das Stroganoff direkt am Tisch der Gäste“, so Laski.
Sein grösster Stolz und „mein einziges Hobby“ ist der Weinkeller, in dem auch die zwei hauseigenen Amarone-Weine lagern. Diese sind nach seinen Kindern benannt und die Etiketten wurden von ihm selbst entworfen. Die Froschzunft, für welche der Coq d’ Or ihr Stammlokal war, wird sich auch weiterhin im Grenchner Hof treffen dürfen. „Ich bin kein Fasnächtler und mag auch kein Bier“, sagt Laski, „doch ich bin bereit, Kompromisse einzugehen.“





