„es chribelet“ - Grenchner Fasnachtsmotto 2009 wurde mit Stichentscheid des Obernarren erkoren
Mittwoch, 2. April 2008
in Fasnacht
Vize-Obernarr Daniel Aeberhard leitet die Abstimmung. (Foto: zvg)
18 Närrinnen und Narren folgten der Einladung der Amedisli-Zunft ins Restaurant Feldschlösschen, zur Bestimmung des Grenchner Fasnachtsmottos 2009. Erster Treffpunkt war die Bar. In einer Art „Brainstorming“ wurden hier die verrücktesten Ideen zusammengetragen – und die zu wenig verrückten, auch schnell wieder gestrichen.
Ein paar Türen weiter, in der Kegelbahn, kam man dem Sieger dann immer näher. Bis ganz zum Schluss an der Tafel standen folgende Vorschläge: „es chribelet“, „s’goht obsi“ und „gomm tu wö“. Letzteres wurde schon mit der Einladung beworben, da es das Gegenstück zum heurigen Motto „s’muesssosi“ darstellt. Doch es sollte nicht sein: „gomm tu wö“ wollte die Mehrheit nicht.
Es kam also zum Finale zwischen „es chribelet“ und „s’goht obsi“. Bei vier Enthaltungen stand es am Ende Unentschieden mit sieben zu sieben Stimmen. Und da auch die Narren eine absolute Demokratie leben, musste nun erst demokratisch entschieden werden, ob Obernarr René Finger den Stichentscheid fällen darf. Er durfte. Und nachdem auch die zweite Finalbegegnung Unentschieden ausfiel, wurde René Finger langsam chribelig. So entschied er nach Bauchgefühl: „es chribelet“.





