Klares Verdikt – Beide eidgenössischen Vorlagen fanden im Kanton Solothurn keine Gnade vor dem Stimmvolk
Sonntag, 24. Februar 2008
in Kanton Solothurn
Die Initiative gegen Kampfjet-Lärm wurde im Kanton Solothurn deutlich abgelehnt. (Foto: pixelio.de)
Das Verdikt der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Grenchen ist klar: Sie lehnen beide eidgenössischen Initiativen klar ab. Klar abgelehnt wurde in Grenchen die initiative für weniger Kampfjetlärm und zwar mit 629 Ja- zu 2234 Nein-Stimmen. Etwas weniger deutich, aber ebenfalls klar verworfen wurde die Unternehmens-Steuerreform II, nämlich mit 1243 Ja- gegen 1619 Nein-Stimmen.
Die Stimmbeteiligung in Grenchen lag einmal mehr unter dem kantonalen Durchschnitt, nämlich bei 29.25 %. Das heisst, von den insgesamt 9858 Stimmberechtigten gingen in Grenchen nur gerade mal 2883 an die Urnen.
Klares Nein auch im Kanton
Auch im ganzen Kanton Solothurn fanden beide Vorlagen keine Gnade: die Kampfjetinitiative wurden mit 15482 Ja- und 45831 Nein-Stimmen deutlich bachab geschickt und auch die Unternehmens-Steuerreform II wurde mit 27212 Ja- gegen 33821 Nein-Stimmen abgelehnt. Die Stimmbeteiligung im gesamten Kanton lag bei 36, 5 Prozent.
Eidgenössische Ebene
Auf eidgenössischer Ebene ist die Unternehmens-Steuerreform II ganz knapp angenommen worden. 939'658 Ja-Stimmen stehen 918'985 Nein-Stimmen gegenüber. Damit wurde sie mit 50,5 gegen 49.5 Prozent ganz knapp angenommen. Klarer ist das Verdikt bei der Kampfjet-Initiative, diese wurde mit einem Verhältnis von 30 zu 70 % verworfen.





