Von Tür zu Tür – Die Schopfbühne Grenchen in den Proben für „Rente gut – alles gut“
Samstag, 9. Februar 2008
in Kultur
Bild: www.schopfbühne.ch
Bühnenbauchef Robert Koch hatte letzten Herbst mit seinem Team alle Hände voll zu tun, genügend Türen auf der Schopfbühne aufzubauen. Vier Türen, ein Korridor und ein Treppenaufgang verlangt das Stück, welches von Michael Cooney, ein Amerikaner der in England als “King of Boulevard“ gilt, geschrieben worden ist.
Das Stück „Rente gut – alles gut“ ist eine Farce, welche mit hintersinnigem Humor unser Sozialwesen auf die Schippe nimmt. Die Hauptperson Kurt Bachmann hat genug von seinen diversen Betrügereien und beschliesst eines Tages damit aufzuhören.
Natürlich so, dass niemand dahinter kommt, was er bis jetzt alles getrieben hat. Er merkt gleich: das wird nicht so leicht, wie er sich das gedacht hat. Sein Untermieter muss plötzlich notgedrungen mitmachen und seine Frau will aber unbedingt die Wahrheit wissen. Im Verlauf des Stückes bevölkern dann noch nach und nach andere Akteure die Bühne. Sie geben sich abwechslungsweise die verschiedenen Türklinken in die Hand und machen ihm das Leben noch schwerer.
Seit Mitte November wird intensiv geprobt. Für Regisseurin Marlise Fischer eine grosse Herausforderung Wortwitz und Tempo in Einklang zu bringen und dazu den Faden der Geschichte nicht aus den Augen zu verlieren.
Die Proben sind recht turbulent, die Schauspieler werden auch körperlich gefordert. Sie schleppen und rennen, die ruhigen Momente der Geschichte werden zur körperlichen Erholung genutzt. Geistig müssen sie dennoch in ihrer Rolle bleiben: Marlise Fischer verlangt feine Zwischentöne!
Dem Zuschauer wird eine pointengenaue und temporeiche Vorführung geboten, bei der er genau aufpassen muss, wer mit wem, warum und weshalb und... überhaupt!
Gespielt wird in der Zeit vom 14. März - 30. April 2008.
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