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Schnitzelbänke, Guggenmusik und Unterhaltung vom Feinsten - die erste Grenchner Goschen-Nacht wurde ein voller Erfolg

Samstag, 2. Februar 2008 in Fasnacht
Tolle Stimmung herrschte an der ersten Grenchner Goschen-Nacht. (Foto: Paul-Georg Meister)
(Paul-Georg Meister) - Für 100 Personen waren Sitzplätze vorhanden, weit über 200 kamen. Die erste Grenchner Goschen-Nacht im Parktheater übertraf alle Erwartungen. Mit spitzigen Schnitzelbänken, witzigen Parodien, schrägen Guggen und vielen tollen Kostümen wurde fasnächtliche Unterhaltung der Spitzenklasse geboten.

Erfreuen Sie sich vorerst an den 150 Fotos der Goschen-Nacht

Weitere Bilder von der Goschen-Nacht finden Sie auch auf der Bilderseite der Gosche


Zum ersten Mal ging im Parktheater am Freitagabend die Goschen-Nacht über die Bühne. Viele waren gespannt, was wohl geboten würde. Enttäuscht wurde niemand – im Gegenteil: die Goschen-Nacht hielt viel mehr, als man sich von ihr versprochen hatte.

Begonnen wurde der neue Grenchner Fasnachtsanlass am Freitagabend mit dem Apéro zu dem alle Personen eingeladen waren, die in der diesjährigen Gosche erwähnt wurden. Musikalisch untermalt wurde das Apéro von der neuen Grenchner Gugge „nocopyrights“ mit ihrem gruseligen Vampir-Outfit.

Dann folgte ein Höhepunkt dem andern: Das Cabaret Sauvignon und die Hiari-Schnibako strapazierten die Lachmuskeln des Publikums und auch Gosche-Chef Thomas Meister hatte die Lacher auf seiner Seite, als er seine Blocher-Rede (die sich als Protest seiner Kinder gegen das Zimmeraufräumen entpuppte), zum Besten gab und er schliesslich mit seinem Schildbürger-Gschichtli interessante Parallelen zwischen der bekannten Stadt Schilda und der Wakker-Stadt Grenchen zog.

Eigens für die Goschen-Nacht hatte Ex-Obernarr Heinz Westreicher einen Schitzelbank geschrieben, der mit spitzen Pointen und treffsicherem Humor das Geschehen in und um Grenchen auf die Schippe nahm. (Den Original-Schnitzelbank finden Sie hier).

Fast ein wenig wehmütig wurde das Publikum, als Heinz Westreicher zum Gedenken an seinen Freund, den Grenchner Künstler und Fasnächtler „Sauro“ noch einmal seinen beliebten „Gränchner Fasnachts-Blues“ vortrug. Der Blues aus dem Jahr 1994 war eigentlich für Schnuregigeli und Pauke geschrieben, nach dem frühen Tod von Saura, fehlte nun das Schnuregigeli…

Natürlich durften auch die Guggenmusiken nicht fehlen. Mit ihren Auftritten brachten die Chappelitüüfle, die Cocoloris und die Wittijätter den Saal zum Kochen und wer nach dem Programm noch das Tanzbein schwingen wollte (und das waren nicht wenige) kam voll und ganz auf seine Rechnung.
Die erste Grenchner Goschen-Nacht wurde ein voller Erfolg und es bleibt zu hoffen, dass sie auch in den kommenden Jahren das Grenchner Fasnachtsprogramm bereichern werden.

Kommentare
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Das war ein super Abend. Allen ein herzliches Dankeschön und hoffentlich gibt es im nächsten Jahr wieder eine Goschen-Nacht.
#1 Barbara am 02.02.2008 15:22 (Antwort)
Ich will den Organisatoren ganz herzlich gratulieren. Das war ein super Anlass. Macht weiter so.
#2 claudio am 02.02.2008 19:46 (Antwort)

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