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Leserbrief: Unhaltbare Zustände bei der Notaufnahme im Bürgerspital Solothurn

Freitag, 1. Februar 2008 in Leserbriefe
Die Grenchner Notfallpforte wurde geschlossen - das Bürgerspital ist überlastet. (Foto: Paul-Georg Meister)
(Peter Brotschi) - Radio 32 brachte in diesen Tagen Berichte über die skandalösen Zustände in der Notfallaufnahme des Bürgerspitals Solothurn. Da schliessen sie die Notfallaufnahme in Grenchen und sind nun erstaunt, wenn die Leute am BSS bis auf die Strasse hinaus stehen. So ganz nach dem Motto des Zauberlehrlings "Wehe die Geister, die ich rief..."

Man muss zum Schluss kommen, dass die Schliessung des Notfalls in Grenchen ohne jede planerische Grundlage und unter Missachtung des Gebots einer vorsichtigen Handlungsweise rein unter ökonomischen Gesichtspunkten vollzogen wurde.

Selbstverständlich leidet laut Spitaldirektor die Qualität nicht (wer hätte das gedacht...) und es gibt Besserung bei der Gesamtsanierung des Spitals (wann ist das, im Jahr 2015?). Immerhin musste er zugeben, dass sich die Situation kurzfristig nicht bessern wird.

Die Notfallaufnahme ist nicht irgend ein Spielzimmer, sondern eine der zentralsten Einrichtungen eines Spitals. Hier geht es um Menschen, die dringend Hilfe benötigen, ja es geht um Leben und Tod.

Ich hoffe, dass die Presse mit allem Nachdruck und Hartnäckigkeit in dieser Sache am Ball bleibt. Und dass sich die Verantwortlichen nicht wieder in Beschwichtigungen flüchten können, sondern wirklich einmal gerade stehen müssen.

Kommentare
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Lieber Herr Brotschi
Ich denke mit einem Lesebrief können wir nicht viel bewirken. Um etwas zu bewegen, müssen wir handeln. Wenn wir uns alle zusammentun und unsere Meinung publik machen, könnte etwas geschehen. Das Volk muss sich mit aller Kraft einsetzen für eine Veränderung. Nur wer kämpft kommt weiter, mit reden allein
kann man nicht viel bewirken.
#1 Filomena am 05.02.2008 20:25 (Antwort)
Danke Filomena, Sie haben schon recht.
#1.1 pb am 14.02.2008 14:59 (Antwort)

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