Guggenmusik: Schräge Töne am Fasnachtssamstag an der Grenchner Guggenight
Dienstag, 29. Januar 2008
in Fasnacht
Das neue Obergugger-Team: Martin Aebi (links) mit Sascha Rüfenacht. (Foto: pam)
Die Grenchner Fasnacht erhält im nächsten Jahr nicht nur einen neuen Obernarren, sondern auch einen neuen Obergugger. Die bisherige Meisterin der schrägen Töne Monika „Möndli“ Mengisen hält also zum letzten Mal die Fäden der traditionellen Guggenight in der Hand. Doch um eine Nachfolge muss sich „Möndli“ keine Sorgen machen, denn diese ist bereits gefunden. Martin Aebi (Chappeli Tüüfle) und Sascha Rüfenacht (Witijätter) werden ihr Amt gemeinsam antreten.
Die Amtsübergabe hat indes schon begonnen. So wurden die beiden in ihre künftigen Aufgaben mit eingespannt und halfen auch tatkräftig an der Organisation der Guggenight mit. „Es ist gut gelaufen und wir freuen uns bereits auf tollen Guggensound“, sagt Sascha Rüfenacht.
Auf diesen kann sich auch das Publikum freuen. Am Samstag, 2. Februar, gibt’s auf dem südlichen Postplatz, direkt vor der „Titanic“, während zweieinhalb Stunden Non-Stopp-Guggenmusik. Das Ganze beginnt um 19.30 Uhr mit einem Warm up von Moderator Remo Kaufmann (Disco Sunrise). Danach treten die Guggen im 20-Minuten-Takt in folgender Reihenfolge auf: Schuelschwänzer Grenchen, Krachwanze Bettlach, Froschzunft Guggemusig Grenchen, Witijätter Grenchen, Cocoloris Grenchen, Chessuriesser Wiler b. Utzenstorf, Fürobe-Blooser Selzach und Schnabuwetzer Selzach.
Weitere Guggenkonzerte stehen am Sonntag nach dem grossen Umzug auf dem Programm. Die traditionelle Monsterguggete auf der Treppe vor der katholischen Kirche gibt es nicht mehr. Dafür spielen die Guggen direkt und einzeln nach dem Umzug an den drei Standorten Zytplatz, südlicher Postplatz und beim Britannia-Pub.



