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Luna-Zunft lanciert neuen Anlass: Ciao Luna-Ball – Hallo G’Wunderbar

Samstag, 26. Januar 2008 in Fasnacht
Julien Lischer (Lunazuft) will ein neues Fasnachts-Highlight lancieren. (Foto: Parzival Meister)
(Parzival Meister) - Der traditionelle Luna-Ball fand vergangene Fasnacht zum letzten Mal statt. Doch die Luna-Zunft hat mit der G’Wunderbar schon ein neues Angebot lanciert. Sie lädt am Samstag und Sonntag zur Party in die alte Unterführung im Zentrum.
„Es war nicht einfach, ihn sterben zu lassen“, meint Julien Lischer von der Luna-Zunft zum Ende des traditionellen Luna-Balles im Eusebiushof. Doch der Ball, der Mitte der 50er Jahre zum ersten Mal durchgeführt wurde, war einfach nicht mehr Zeitgemäss und hat seit einiger Zeit nicht mehr rentiert. Vor drei Jahren hat man in der Zunft Bilanz gezogen und entschieden, dem Luna-Ball eine 3-jährige Frist zu geben. Man versuchte ihn in dieser Zeit sanft zu verändern, indem man zum Beispiel die Musik und das Getränkeangebot anpasste. Im letzten Jahr wurde gar eine teurere Band als sonst engagiert. Doch auch dies nütze nichts. Die Organisatoren zählten gerade Mal 50 Eintritte – was in keinem Verhältnis zum betriebenen Aufwand und zu den finanziellen Auslagen steht.

Das Ende des Luna-Balls war besiegelt. „Doch wir wollten trotzdem wieder etwas machen“, erzählt Julien Lischer, der die Leitung einer fünfköpfigen Arbeitsgruppe übernahm, die sich mit der Frage beschäftigte: „Wie weiter?“ Man machte reinen Tisch und suchte als erstes nach einer neuen Location. Zentral gelegen, günstig und kleiner als vorher sollte diese sein. Dann kam die entscheidende Idee. Vom Zytplatz führt noch immer eine Treppe in die mittlerweile unbenutzte Coop-Unterführung – ein idealer Ort, für das Vorhaben der Luna-Zunft. Sofort nahm man mit Coop-Immobilien Kontakt auf und erhielt die Zusage. Und auch der Name ist gefunden: G’Wunderbar. „Ein weiterer Vorteil ist, dass wir hier frühzeitig mit dem Aufbau beginnen können“, so OK-Chef Lischer. Und was noch wichtiger ist: „Dieser Standort löst den Aha-Effekt aus.“

Um den Raum zu verkleinern, hat die Luna-Zunft bereits Trennwände gestellt. Als Blickfang wird die rund sieben Meter lange Bar dienen. Wie viele Leute denn reinpassen werden, kann Julien Lischer nicht sagen – er rechnet aber mit 100 bis 150 Personen. Für den passenden Sound wird der an der Fasnacht bestens bekannte DJ Horse sorgen. Für den neuen Anlass wünscht sich Lischer vor allem eins: „Wir hatten am Luna-Ball nie Probleme und hoffen, dass auch in der G’Wunderbar alles friedlich verläuft.“

Die G’Wunderbar hat am Samstag, 2. Februar, ab 22 Uhr und am Sonntag, 3. Februar, ab 15 Uhr geöffnet. Rein kommt nur, wer mindesten 18 Jahre alt ist und einen Ausweis vorzeigen kann. Der Eintritt ist frei.

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