Fasnacht: Die Narren haben an Hilari auch in Grenchen die Macht übernommen
Montag, 14. Januar 2008
in Fasnacht
Seit vergangenem Sonntag, Hilari, regieren die Narren in Grenchen. Wie jedes Jahr hat Stadtpräsident Boris Banga seine Macht vorübergehend an die Grenchner Narren abgegeben. Den Auftakt zu diesem fasnächtlichen Putsch machten die Guggen Cocoloris, Froschzunft, Chappeli-Tüüfle und Witijätter - einer neuen Grenchner Gugge - mit ihrer Musik.
René Finger, welcher heuer zum letzten Mal als Obernarr im Einsatz steht, wandte sich mit folgenden Worten an Boris Banga:
Wüu die Rote nümm so toll
und ihri Urne nümm so voll
het`s di us de Socke glüpft
und usem Nationalrot useglüpft
Dr Müller het dir d`Stimme gnoh
au dr Brotschi isch no cho. -
Die Stimme hei am Schluss dir gfäuht
und du bisch eifach nümme gwäuht
Zum Troscht vo dir doch sigi g`seit
au die zwe si - uf d`Schnure gheit.
und er fuhr fort: Die hürigi Plagette - muesch jetzt lose, zeigt di - mit bös abgsogte Hose
Und entsprechend machte sich der Obernarr per Schere an den Hosenbeinen des Stadtpräsidenten zu schaffen. Zu den abgesägten Hosen erhielt Banga “Wahlschlappen” aus Filz - und ein schwarzes Schaf.
Dieses Tier sorgte für Lacher, in dem es regelmässig nach Pointen laut blökte - am Lautesten nach einem Banga`schen Seitenhieb gegen die SVP.
An die Narren wandte sich Banga, bevor er sich mit dem Schaf auf den Weg machte, mit folgenden Worten: Mit oder ohni blutti Wade wott ig im Narretriibe bade. Mit oder ohni Wahlschlappfinke mit euch Narre mou eis trinke. S`muessosi, ig bi drbi sehr gärn Ha Zyt, muess jetzt jo nümm uf Bärn.



