Karikaturen und rabenschwarze Sprüche – ab Hilari gibt’s die Gränchner Gosche zu kaufen
Mittwoch, 9. Januar 2008
in Fasnacht
Boris Banga in einer Karrikatur in der Gosche.
Schon im Januar beginnt heuer die Grenchner Fasnacht - nämlich am 31. Kein Wunder, ist auch die Gränchner Gosche schon bald zu haben - ab Hilari (13. Januar) ist die Fasnachtszeitung an den Grenchner Kiosken erhältlich.
“Schwarz macht schlank ... und im Chopf chli chrank” steht auf dem Titel der Gosche 2008. Dazu ist ein Schweizerkreuz zu sehen, welches durch eine Hand per Pinsel “angeschwärzt” wird. Die Farbe Schwarz ist denn auch im ganzen Heft präsent. Natürlich fehlt das schwarze Schaf des umstrittenen SVP-Plakats nicht.
Als schwarze Schafe erscheinen in Karikaturform sowohl Boris Banga als auch Heinz Müller. Die drei Grenchner Nationalratskandidaten von 2007 und deren Nichtwahl sind wie erwartet ein viel behandeltes Thema in der Gosche. So sind unter anderem folgender Sprüche zu lesen:
Viel Plochriges - und es wird weiter geMauert. Aber Heinz Müller ist durchgemüllert. oder: Chrampfsieg Von Pirmin - Ein Bischof für die Schwarzen. Peter Brotschi landet mit gebrochenen Flügeln. Und Bea Heim “sagt” in der Gosche: Tut mir Leid, Boris muss daHeim bleiben.
Zu finden sind in der Gosche auch Schnappschüsse von Grenchner Persönlichkeiten. Zur Sprache kommen viele weitere Grenchner Themen wie etwa die Verkehrsführung, die Privatisierung des Bestattungswesens oder René Finger, welcher an der Fasnacht 08 zum letzten Mal als Obernarr im Einsatz ist.
Für Vorfreude auf die Grenchner Fasnacht werden nicht “nur” die Fasnachtszeitungen sorgen. Wir haben es oben bereits angetönt: Am Sonntag, 13. Januar, ist Hilari. Dann ist die Bevölkerung um 17.30 Uhr vor dem Hotel de Ville zu einem Apéro eingeladen. Für fasnächtliche Klänge werden die Guggen sorgen - und wie jedes Jahr wird der Stadtpräsident die Macht vorübergehend an die Narren abgeben.



