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Sonntagsverkauf: Achtung Diebe – Augen auf und Tasche zu

Samstag, 22. Dezember 2007 in Polizeimeldungen
Vorsicht vor Taschendieben. (Foto: zvg)
(Polizei Kanton Solothurn) - Diebe tummeln sich gerne im vorweihnächtlichen Einkaufgewühl. Vermehrte Portemonnaie- und Taschendiebstähle in Verkaufsgeschäften und auf (Weihnachts)märkten sind die Folge. Dabei nützen die Täter die Sorglosigkeit und Unachtsamkeit der Kunden aus. Die Polizei warnt und gibt einige nützliche Tipps.
Vorwiegend haben es die Langfinger auf Bargeld sowie Bank- und Kreditkarten abgesehen. Die Täterschaft sucht ganz bewusst Menschenansammlungen mit möglichst dichtem Gedränge, wo es ihr von den Leuten doch nur allzu leicht gemacht wird. Denn die Sorglosigkeit gewisser Bürger kennt keine Grenzen.

Im Gedränge ist immer Vorsicht angebracht! Sei dies nun in einem öffentlichen Verkehrsmittel, auf dem (Weihnachts)Markt oder eben in einem Verkaufsgeschäft. Besonders Taschen- und Trickdiebe fühlen sich in solcher Umgebung «heimisch», da sie mit ihren Opfern gerne auf «Tuchfühlung» gehen. Und sie arbeiten in jedem Fall blitzschnell. Deshalb:

•Meiden Sie jedes Gedränge und halten Sie Fremden gegenüber immer gebührenden Abstand.
•Vorsicht bei übertriebener Hilfsbereitschaft von Unbekannten!
•Nehmen Sie nur soviel Bargeld mit, wie Sie benötigen oder ausgeben wollen.
•Lassen Sie (Einkaufs-) Taschen nie unbeaufsichtigt vor Umkleidekabinen, neben Verkaufsregalen oder im Einkaufswagen stehen.
•Tragen Sie Ihr Geld bei Kleidungsstücken in verschliessbaren Innentaschen und nicht in der offenen Gesässtasche.
•Legen Sie das Portemonnaie nie zuoberst in offene Einkaufskörbe oder –taschen.
•Legen Sie das Portemonnaie beim Bezahlen an den Kassen nie aus den Händen.
•Seien Sie allgemein vor- und umsichtig.
•Wenn Sie merken, dass Sie unmittelbar bestohlen worden sind, dann machen sie auf sich aufmerksam und schreien(!) Sie.
•Unverzüglich ist die Polizei über den Notruf 112 oder 117 zu alarmieren! Je schneller die Polizei intervenieren kann, desto schneller können die Täter gefasst werden.

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