Umbau Kunsthaus Grenchen - Zeitplan kann eingehalten werden - neues Betriebskonzept
Freitag, 21. Dezember 2007
in Kultur
Claude Barbey und Hanspeter Rentsch haben gut Lachen - der Kunsthausneubau ist auf Kurs.
(Foto: pgm)
(Foto: pgm)
Der Um- und Neubau des Grenchner Kunsthaus ist auf Kurs. Dies gaben Stadtbaumeister Claude Barbey und Stiftungsratspräsident Hanspeter Rentsch an einer Medienorientierung bekannt, der Umbau schreite zügig voran, der Terminplan könne eingehalten werden.
Auch wenn - wie vom Gemeinderat bewilligt - die Sanierung der Aussenfassade vorgezogen werde, so könne der Termin der Eröffnung des neuen Kunsthauses im Mai 2008 eingehalten werden. Doch wenn das neue Kunsthaus seine Türen wieder für’s Publikum öffnen wird, dann wird nichts mehr sein wie früher. Neu will der Stiftungsrat nämlich ein Führungsduo mit der Leitung des Kunsthauses beauftragen. Vorgesehen sind zwei 50 %-Stellen, die sich die administrative und die künstlerische Leitung des Kunsthauses teilen werden. Namen wollte der Stiftungsrat noch nicht bekanntgeben. “Wir sind in Verhandlungen mit zwei potentiellen Interessenten”, sagte Rentsch einzig.
Mit der neuen Leitung wird das Kunsthaus auch ein neues Konzept erhalten. Neben der Grenchner Grafik-Sammlung soll auch Platz für rund fünf bis sechs Wechselausstellungen pro Jahr sein. Geplant ist, dass auch hier das Schwergewicht auf Grafik gelegt wird; zudem soll pro Jahr mindestens eine Ausstellung mit nationaler Ausstrahlung realisiert werden.
Dieses Konzept verlangt aber nach einer Aufstockung des Betriebsbudgets von bisher 270’000 auf neu 380’000 Franken. Finanziert werden soll dies in erster Linie durch Sponsoren und durch einen Förderverein. Eventuell soll neu auch ein Eintrittsgeld erhoben werden.



