Fahrplanwechsel bringt für Grenchen Verbesserungen im Bahn- und Busangebot
Samstag, 8. Dezember 2007
in Grenchen
Der Fahrplanwechsel bringt eine Verbesserung des Angebotes. (Foto: Paul-Georg Meister)
So werden die Taktlücken im Regionalverkehr Richtung Solothurn und Biel geschlossen. Die Regionalzüge verkehren – mit Ausnahme der morgendlichen Randzeiten - im Halbstundentakt. Zusätzlich erhält Grenchen Nord eine ICN-Spätverbindung nach Moutier/Delémont (Grenchen Nord ab um 00.00 Uhr).
Von der Eröffnung des Lötschberg Basistunnels profitiert auch unsere Region markant. Die Reisezeiten ins Wallis und nach Italien (via Simplon) verringern sich um bis zu einer Stunde. Zermatt ist in gut drei Stunden, die Wirtschaftsmetropole Mailand in weniger als vier Stunden erreichbar. Der RE aus Delémont mit Halt in Grenchen Nord hat in Biel neu einen Anschluss Richtung Bern, was die Reisezeit in die Hauptstadt um über 10 Minuten verkürzt.
Eine zusätzliche, direkte Spätverbindung nach Zürich ist in Planung und soll auf den Fahrplanwechsel im kommenden Jahr eingeführt werden.
Zeitliche Anpassungen beim neuen Fahrplan liegen im Minutenbereich und werden vom Busbetrieb Grenchen bei einzelnen Linien übernommen, so dass die Anschlüsse gewährt bleiben. In Bettlach wird das Allmendquartier neu mit 14 Kurspaaren bedient (bisher 11).
Am Wochenende wird diese Linie mit einem Rufbusangebot geführt. Neu ist auch die Direktverbindung Grenchen-Selzach-Lommiswil. Diese Linie bedient neu auch die Haltestelle „Flughafenstrasse“, was einem Bedürfnis des dortigen Quartiers entspricht.



