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Staatsschreiberwahl: Einervorschlag für Nachfolgewahl – Scheidegger zieht Kandidatur nicht zurück

Mittwoch, 14. November 2007 in Grenchen
Francois Scheidegger (Bild: zvg)
(mgt/Paul-Georg Meister) - Die Ratsleitung unterbreitet dem Kantonsrat für die Wahl eines Staatsschreibers einen Einervorschlag mit Felix Meier (43, Basel). Der Grenchner Stadtschreiber Francois Scheidegger wird seine Kandidatur aufrecht erhalten.
Für die Nachfolge von Staatsschreiber Konrad Schwaller, der Mitte 2008 in Pension gehen wird, gingen beim Solothurner Kantonsrat insgesamt 17 Bewerbungen ein. Darunter auch diejenige des Grenchner Stadtschreibers Francois Scheidegger.

Die Ratsleitung unter dem Vorsitz von Kantonsratspräsident Kurt Friedli (Hägendorf) führte das Selektionsverfahren in engem Kontakt mit dem Regierungsrat durch und lud acht Kandidaten zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch ein.

Sie unterbreitet nun dem Parlament in Übereinstimmung mit dem Regierungsrat einen Einervorschlag. Zur Wahl vorgeschlagen wird Felix Meier, Basel. Der 43jährige Meier ist derzeit erster Gerichtsschreiber und Verwaltungschef am Zivilgericht Basel-Stadt. Zudem ist er Vizepräsident der FDP des Kantons Basel-Stadt und Mitglied des Basler Grossen Rates.

Die Wahl des Nachfolgers für den Staatsschreiber wird voraussichtlich am 12. Dezember 2007 im Kantonsrat traktandiert. Ob und gegebenenfalls welche anderen Kandidaten ihre Bewerbung auch ohne die Unterstützung der Ratsleitung zuhanden des Parlaments aufrecht erhalten, steht noch nicht fest.

Der Grenchner Stadtschreiber Francois Scheidegger zeigte sich auf Anfrage überrascht, dass die Ratsleitung nur einen Einervorschlag unterbreitet. „Damit kann der Kantonsrat keine echte Entscheidung fällen, sondern eigentlich nur den Vorschlag bestätigen.“ Aus diesem Grund sieht Scheidegger im Moment keine Veranlassung seine Kandidatur zurück zu ziehen.


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