René Rindlisbacher und Sven Furrer begeisterten im Parktheater mit ihrem Programm „2 pro Müll“
Samstag, 3. November 2007
in Kultur
Sven Furrer (links) und René Rindlisbacher hatten die Lacher auf ihrer Seite. (Foto: zvg)
In ihrem neuen Programm „2 pro Müll“ schlüpfen Edelmais in die Rollen zweier Müllmänner, die in ihrem Beruf so einiges erleben. So erkennen sie zum Beispiel anhand des Mülls, wer diesen weggeworfen hat. Auch beim grössten Abfall-Fabrikant der Schweiz, dem SF DRS ist einiges interessantes abzuholen.
Zum Beispiel in der Arena, wo sich die Politiker gegenseitig alle „Schlötterlinge“ anhängen und dann doch beide das Publikum überzeugen wollen, „ja“ zu stimmen. Aber auch im „Dsischtigsclub“, wo René und Sven Franz Beckenbauer, Samuel Schmid, Köbi Kuhn und Marcel Reich-Ranitzki auf die Schippe nehmen. Beim Abstecher ins Sportstudio wurde spontan Martina Hingis, welche vor kurzem durch Verdacht auf Kokain-Konsum in die Schlagzeilen kam, erwähnt.
Doch auch das vor Kurzem geschlossene „Märli-Theater“ bietet einige Recycling-Möglichkeiten samt schwulem Kasperle und stotterndem Froschkönig. Eine weitere Rolle spielt der Chauffeur des Müllwagens, der Secondo Skiprim, der unbedingt Schweizer werden will, deshalb eifrig für die „Aufnahmeprüfung“ lernt und sogar mehr über die Schweiz weiss als René und Furri. Sogar altbekannte Gesichter (welche, soll hier aber nicht verraten werden) aus Schmirinski-Zeiten treten in diesem Programm auf.
Und auch das Publikum wird miteinbezogen, wenn ein vorgelesenes Diktat mit „akustischem Müll“ unterlegt werden soll. Furri hat zwischen durch seine Abschlussprüfung zum Entsorgungsmanager und muss dafür in der Show „Wer wird Müllionär“ Fragen beantworten. Schliesslich kommt es sogar zum Jüngsten Kehricht, wo sich schliesslich die Zukunft der beiden Müllmänner offenbart.
Im zweimal bis bis fast zum letzten Platz besetzten Publikum im Parktheater Grenchen wurde ein amüsanter Abend geboten. Der Schlussapplaus war dementsprechend laut und lang.
Mehr Informationen und die genauen Tourdaten finden Sie auf der Homepage von Edelmais



