Nationalratswahlen: Heinz Müller erzielt in Grenchen und im Kanton mehr Stimmen als Boris Banga
Sonntag, 21. Oktober 2007
in Grenchen
(Paul-Georg Meister) - Die Stadt Grenchen ist in der kommenden Legislaturperiode nicht mehr im Nationalrat vertreten. Obwohl Heinz Müller (SVP) mit insgesamt 22'857 mehr Stimmen als der bisherige Grenchner Nationalrat Boris Banga (19'263 Stimmen) erreicht hat, schafft auch er den Einzug in die grosse Kamer nicht. Peter Brotschi (CVP) kann total 5'388 Stimmen auf sich vereinen.
Innerhalb der SVP verfehlte der Grenchner Heinz Müller den Einzug in den Nationalrat relativ knapp. Heinz Müller erreichte auf der SVP-Liste insgesamt 22'857 Stimmen. Auf den zweitplatzierten bisherigen Nationalrat Walter Wobmann fehlten ihm insgesamt 1735 Stimmen.
Ganz klar nicht gewählt wird Peter Brotschi. Innerhalb der CVP (Liste B) klassiert er sich mit 5'388 Stimmen auf dem fünften Platz. Elvira Bader - sie wurde auf dieser Liste in den Nationalrat gewählt - erreichte 15'522 Stimmen.
Heinz Müller holt in Grenchen mehr Stimmen als Boris Banga
Interessant ist auch das Abschneiden der drei Grenchner Kandidaten in ihrer Heimatstadt. Hier klassierte sich Heinz Müller (SVP) sogar knapp vor dem bisherigen Nationalrat und Stadtpräsidenten Boris Banga. Müller konnte in Grenchen insgesamt 2'342 Stimmen auf sich vereinen. Stadtpräsident Boris Banga erhielt in "seiner Stadt" insgesamt 2'245 Stimmen - also total 97 Stimmen weniger als sein Herausforderer von der SVP.
Der CVP-Kandidat Peter Brotschi erreichte in Grenchen 1'151 Stimmen und setzte sich damit innerhalb der CVP-Kandidat/innen ganz klar an die Spitze.




Dafür ist die SVP in Grenchen die stärkste Partei geworden und das dank Heinz Müller.
Als Gründer der SVP-Grenchen danke ich allen Wähler/Innen recht herzlich. Solche Resultate geben uns Kraft und Energie für ein Engagement.
Marcel Boder, Gemeinderat. Grenchen
Politik wird halt einfach leider immer wie mehr zu einer Bühne. Irgendwann muss man sich dem anpassen, oder man geht unter. Diese Tendenz kann nicht ändern. Wo sind die wortstarken 68er? Bitte gebt mir einen Grund in 4 Jahren wieder die SP zu wählen.
Ehlich gesagt ist die bauernschlaue SVP auch nicht so mein Ding.
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