Der neu gestaltete Mazzini-Park wurde feierlich eingeweiht
Montag, 10. September 2007
in Grenchen
Boris Banga und Michela Tassistro vor dem Mazzini-Denkmal. (Foto: Paul-Georg Meister)
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Der italienische Freiheitskämpfer Giuseppe Mazzini ist Bürger der Stadt Grenchen. Um einer drohenden Verhaftung und Ausschaffung zu entgehen, haben die Grenchner Bürgerinnen und Bürger Mazzini am 12. Juni 1836 das Grenchner Bürgerrecht verliehen. Noch heute steht deshalb in der Uhrenstadt auch ein kleines Denkmal mit der Büste Mazzinis, welches der Stadt im Jahr 1954 von der Republikanischen Partei Italien geschenkt wurde. Mazzini lebte über ein Jahr im Bachtelenbad in Grenchen im Exil. Hier schrieb er einige seiner wichtigsten Schriften zur italienischen Republik.
Mit der Neugestaltung der Parkanlage an der Schützengasse wurde der Standort dieses Denkmals aufgewertet. Am vergangenen Samstag konnten nun der Park, die Büste und eine Gedenktafel feierlich eingeweiht werden. Neben einer Delegation der Grenchner Behörden waren auch zahlreiche italienische Gäste zu dieser Feier angereist, darunter Vertreter des italienischen Generalkonsulats und der Italiener-Vereine Grenchens.
In seiner zweisprachigen Grussbotschaft wies Stadtpräsident und Nationalrat Boris Banga auf die Bedeutung Mazzinis für die Republik Italien und für Grenchen hin. Er unterstrich, dass ein grosser Teil des Gedankengutes des italienischen Freiheitskämpfers noch heute Gültigkeit habe.
Nach der feierlichen Enthüllung einer Gedenktafel mit einer Kurzbiografie aus Mazzinis Leben, die zusammen mit der Büste den neu gestalteten Mazzini-Park schmückt, legte Boris Banga, zusammen mit der Stadträtin Michela Tassistro aus Mazzinis Geburtsstadt Genua feierlich einen Kranz am Denkmal nieder, während die Stadtmusik die italienische Nationalhymne intonierte. Die italienische Stadträtin Michela Tassistro schliesslich dankte Grenchen für die Aufnahme und das Gedenken an den grossen italienischen Freiheitshelden.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch die Stadtmusik Grenchen und den „Chor der Nationen“.
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