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Klein aber fein: Besuch im Weinberg von Manfred Kliegl

Donnerstag, 6. September 2007 in Freizeit
Manfred Kliegl in seinem Weinberg in Grenchen. (Foto: zvg)
(Kultur-Historisches Museum) - In Grenchen Weinbauer sein ist mehr als eine Hobby, dies stellt man im Gespräch mit Manfred Kliegl schnell einmal fest. Spricht er von seinen Reben und von den Trauben, so leuchten seine Augen. Einen Teil dieses Feuers will er am 7. September 2007 ab 19 Uhr in seinem Weinberg im Kornfeld 31 weitergeben.
In seinem kleinen Rebberg stehen 70 Rebstöcke. Dabei pflegt er sechs verschiedene Sorten. Die ältesten Stöcke stehen bereits sein 15 Jahren in seinem Garten. Die jüngsten sind gerade mal ein Jahr alt.

Seit jeher interessierte sich der gelernte Schuhmacher für den Rebbau. So suchte er als Jungendlicher bereits jede Möglichkeit, um in die Reben zu gehen. Dass er überhaupt mit dem eigenen Weinbau angefangen habe, dafür trage eigentlich seiner Frau die Verantwortung. Ihr gefiel die Farbe der Haus-Fassade nicht. Da aus Materialgründen keine Alternativfarben zur Verfügung standen, musste die Hausansicht hinter den Reben verschwinden.

1992 trat Manfred Kliegl dem Verein „Räbbur vo Gränche bigott bei“. Der Verein wurde 1983 auf Initiative des legendären Walter Emch gegründet. Ihm war es ein Anliegen, den Rebbau in Grenchen nach jahrzehntelangem Unterbruch wieder aufzunehmen und Rebgärten anzulegen. Mit grossem Engagement und viel Freude am Hobby wurden Kurse zur Hege und Pflege angeboten und rege genutzt. Rebschnitt, Düngung, Bodenpflege, Spritzen, Ausbrechen, Leset, Kelterung und Pflege des Weines wurde gelehrt. Natürlich gab es Degustationen und auch gemütliches Beisammensein. Leider waren in diesem Verein auch Abgänge zu verzeichnen, dies durch Todesfälle und Wegzüge.

Heute zählt der Verein noch fünf Räbbuure die ihren Grenchnerwein selbst ausbauen. Es sind dies: Manfred Kliegl, Paul Rüfenacht, Urs Siegrist, Max Schwaller, und Didi Wohlfahrt. „Es wäre toll,“ meint Manfred Kliegl, „wenn wieder mehr Leute sich für den Weinbau interessieren würden. Es ist ein toller Zeitvertreib mit einem hervorragenden Produkt.“

Manfred Kliegl ist auch ein begeisterter Fotograf. Ein paar seiner schönsten Aufnahmen rund ums Winzerjahr sind in der Ausstellung „Gretulozuzi – die Geschichte des Weinbaus in Grenchen“ zu sehen.

Die Sonderausstellung im Museum dauert noch bis zum 29. September 2007. Am 22. September 2007 findet das erste Grenchner Winzerfest mit Aktivitäten und Ständen rund ums Museum statt.

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Lieber Michael Wenn du's noch nicht gesehen hast.....am Samstag spielt Basel noch nicht, somit ist Grenchen für dich am Samstag noch ein sicher [...]
Do, 02.07 21:19
Ab Samstag schlagen die Basler-Chaoten Grenchen kurz und klein. Wer zahlt?
Do, 02.07 08:03
Sei doch froh, dass es die “Ayatollahs“ von der SVP gibt, dass gibt wieder Arbeit und Brot für Ärzte, Pharma, Psychologen, Therapeuten, etc und [...]
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...nun ja, wenn sie denn wenigstens abstinent wären die Ayatollahs von der SVP, aber es macht sich immer noch gut, volksnah die Feldschlösschen- [...]
Mi, 01.07 17:46
Dasselbe entlang den Hauptstrassen; Z.B. von Grenchen nach Solothurn o.a. Dasselbe Bild- was aber nur sichtbar wird, wenn man "langsam" unterw [...]
Mi, 01.07 17:37
Ich bin zwar kein "Sozi"... aber allen Respekt, dass war ein grundehrlicher Sozialdemokrat, der die Sprache der Arbeiter sprach!
Mi, 01.07 14:49
Alle monate wieder fliegt irgendwo eine Anlage auf, na und? Die Hanfgegner müssen einsehen dass halt trotzdem gekifft wird, ob es der SVP und [...]



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