Grenchenbergtunnel war wegen Erdrutsch gesperrt
Freitag, 31. August 2007
in Grenchen
Bauzug im Grenchenbergtunnel. (Foto: Paul-Georg Meister)
Bei einer Sprengung im Zusammenhang mit dem Bau einer Notnische hat sich mehr Material gelöst als vorgesehen und die Bahngeleise im Grenchenbergtunnel verschüttet. Wie Olivier Bayard, Sprecher der BLS, gegenüber www.grenchen.net erklärte, haben sich rund 20 bis 25 Kubikmeter Gestein und Geröll zusätzlich gelöst. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Durch eine Bauequippe wurden die verschütteten Geleiseabschnitte freigelegt und repariert, damit die Züge so schnell als möglich wieder zwischen Grenchen und Moutier verkehren konnten.
Die Einbruchstelle befindet sich in der Nähe des Südportals des Tunnels und zwar unterhalb der Rebgasse, im Bereich der Kreuzung Rebgasse/Schöneggrain. Vorsorglich hat deshalb die Stadtpolizei Grenchen die betroffenen Strassenabschnitte ebenfalls gesperrt. Die Sperrung soll solange aufrechterhalten werden, bis weitere Erkenntnisse zur Ursache des Erdrutsches vorliegen.
Was genau zu diesem Erdrutsch geführt hat, ist derzeit nämlich noch nicht klar. Ob allenfalls die heftigen Regenfälle der vergangenen Tage oder ob menschliches Versagen die Ursache ist, kann nach Auskunft von Olivier Bayard noch nicht gesagt werden. Die BLS haben eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet, Geologen werden die Stelle genau unter die Lupe nehmen.
Gegen 17 Uhr am Freitagabend konnte die Bahnstrecke wieder für den Zugsverkehrs freigegeben werden.





