Schuleinteilung: Viel Aufregung um den ersten Schultag
Dienstag, 14. August 2007
in Grenchen
Sandro und Filomena Lotti bringen ihre Tochter im "falschen Schulhaus" zur Schule. (Foto. Sabine Waelti)
Aufgeregt steht die Familie Lotti vor dem Schulhaus Halden: Die 6-jährige Anastasia besucht zum ersten Mal die Schule. Doch die Nervosität ist nicht gleicher Natur wie bei den anderen anwesenden Familien. Das Mädchen ist nämlich nicht ins Halden-Schulhaus eingeteilt worden, sondern ins Zentrum. Weil die Familie fast direkt gegenüber vom Halden wohnt und der grösste Teil von Anastasias Kindergarten-Gspänli in dieses Schulhaus eingeteilt wurde, wollen die Eltern des Mädchens, Sandro und Filomena Lotti, den Beschluss der Grenchner Schulen nicht akzeptieren. Dazu kommt der Entscheid im Fall von Familie Luterbacher, welche in der gleichen Situation war wie die Lottis und gemeinsam mit diesen gekämpft hatte. Roger und Paola Luterbachers Sohn Luca wurde in letzter Minute nun doch noch ins Halden eingeteilt, Anastasia jedoch nicht. Begründung: Lucas Tagesmutter wohnt im Gebiet, das dem Halden zugeordnet wurde.
So haben die Lottis ihr Kind am ersten Schultag ins Halden statt ins Zentrum gebracht. Mutter und Tochter betreten das Schulzimmer. Gespannt wartet Sandro Lotti vor der Türe. Dann kommt die Nachricht: Das Mädchen darf bleiben, jedoch nur am Morgen. Ab Nachmittag muss das Kind, gemäss Verordnung, ins Schulhaus Zentrum.
Zweite Beschwerde eingereicht
Filomena Lotti wirkt erschöpft. Ein mittlerweile recht umfangreiches Dossier mit Briefen zwischen den Behörden und der Familie macht deutlich, dass in der Kommunikation zwischen den beiden Parteien einiges nicht optimal gelaufen ist. Soeben hat die Familie eine zweite Beschwerde an die Gemeinderatskommission eingereicht. Sie wird an deren Sitzung vom 22. August behandelt werden.
Die Grenchner Schulen würden jedes Jahr mit einigen Eltern konfrontiert, welche mit der Einteilung ihrer Kinder nicht einverstanden seien, erklärt Jacqueline Bill, Medienverantwortliche der Geschäftsleitung Schulen Stadt Grenchen, „meistens können wir jedoch gemeinsam im Gespräch eine Lösung finden.“ Die Gesamtplanung der Klassen sei der einzige Grund, warum die Erstklässler südlich der Allerheiligenstrasse im Zentrum eingeschult worden seien. Man entschied sich dieses Jahr für zwei erste Klassen im Zentrum und eine im Halden. Die umgekehrte Variante sei ebenfalls geprüft worden, sie hätte aber mehr Kindern einen längeren Schulweg beschert als dies jetzt der Fall sei. Bill räumt jedoch ein, dass auch einige Kinder aus dem Lingeriz im Halden eingeschult worden seien, zu Gunsten der Klassengrössen. Der Aspekt der Klassendurchmischung habe hier keine Rolle gespielt: „Die Profile der einzelnen Schulen nehmen auf kulturelle Aspekte der Einzugsgebiete Rücksicht. Und eine Durchmischung zu realisieren, wäre sehr viel aufwändiger“, betont Bill.
Petition lanciert
Die Familien Lotti und Luterbacher haben eine Petition lanciert, bei der es nicht mehr nur um ihre eigenen Kinder geht. „Wir wollen anderen Familien das ersparen, was wir durchgemacht haben“, sagt Filomena Lotti. Die Petition verlangt von den Behörden, dass jedes Kind in das nächstgelegene Schulhaus eingeteilt wird. Das Anliegen stiess in der Bevölkerung auf Gehör: 1001 Personen unterschrieben innert kurzer Zeit die Petition. Diese haben die Lottis und Luterbachers nun an Stadtpräsident Boris Banga und Stadtschreiber François Scheidegger überreicht. „Wir werden schauen, welche Behörde für die Petition zuständig ist“, so Scheidegger, „von dieser wird sie dann behandelt werden.“
Am Nachmittag des ersten Schultages haben die Lottis ihre Tochter wie vorgeschrieben ins Schulhaus Zentrum gebracht. Dort wird sie zur Schule gehen, bis weitere Entscheide gefallen sind. Die Familie ist fest entschlossen, weitere Beschwerdeinstanzen auszuschöpfen, sollte der Entscheid der Gemeinderatskommission zu ihren Ungunsten ausfallen.
Dass Anastasia ihren ersten Schultag in zwei verschiedenen Klassen verbringen würde, das hatte sich im Vorfeld wohl niemand so vorgestellt. Zu welcher der beiden Klassen das Kind längerfristig gehören wird, wird wohl noch eine Weile offen bleiben.






Ich kann es kaum mehr fassen was ich da alles mitbekomme direkt von Lottis. Nun ist das kleine Mädchen noch das Einzige das man nicht umteilen kann, Bei den Andern war es ja plötzlich möglich. Wie unkonsequent und unfair....einfach lächerlich! Dazu probiert man sich zu wehren in den oberen Instanzen, statt dass man zu den Fehlern steht....das ist Grenchen und das darf nicht so weiter gehen.Es gab übrigens weitere sehr fragwürdige Fälle, über die man nicht spricht, weil nicht alle so mutig sind. Die Petition soll erreichen, dass wir uns wehren und nicht mehr nur akzeptieren.
Ursula Müller
Bitte vergesst für einmal eure Vorschriften und handelt mit gesundem Menschenverstand.
Ich bin der gleichen Meinung, wie die andern: Mit ein wenig gesundem Menschenverstand könnten solche Auseinandersetzungen vermieden werden. Aber das ist wahrscheinlich zuviel verlangt.
ich finde es super das Fam.Lotti weiter kämpft und hoffe das Anastasia bald das Schulhaus Halden besuchen kann.
Also sage ich an den Behörden handelt in der positive art!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
An der fam.Lotti wünsche ich VIEL GLÜCK.....
ist eine Kunst, die niemand kann...
Das schlimmste ist, dass schlussendlich das kind darunter leidet. Es gibt immer eltern, die unzufrieden sind, weil sie die lehrer da oder dort nicht gut finden. Soll nun jeder auswählen können? kann man sich nicht auch mal mit einem entschluss zufrieden geben? Ein längerer schulweg hat auch noch niemandem geschadet. Gefährlich? Wo genau ist die Hauptstrasse? Mein Tipp für die Familie: Allerheiligenstr, dahlienweg, weinbergstrasse, blumenrainstr, schützengasse und voilà - angekommen.
Sicher ist es besser wenn ein Kind einen möglichst kurze Schulweg hat. Das sollte man bei der Einteilung in die Schulhäuser auch berücksichtigen.
Haben sie bei ihren tollen Routenvorschlag bedacht, dass beispielsweise die Schützengasse nach dem neuen Verkehrskonzept der Stadt eine Hauptverkehrsachse ist.
Man will ja mit aller Gewalt den Verkehr durch die Schulwege leiten, damit die Stadt verkehrsfrei wird und man noch mehr solch schöne Marktplätze bauen kann, die dann leer stehen oder nur von Randständigen genutzt werden.
Das ist Grenchen, wie es leibt und lebt.
ich glaube ja.... denn du hast ja kein problem einen weiteren, gefährlicheren Weg zu gehen.
Selbst nicht in der Winterzeit wo deine "vorbildlich beleuchteten Schulwege" beschrieben sind.
und voila immer noch im Dunkeln....
aber du bist ja sicher nicht ein 1.Klässler und hast auch nicht so Angst vor der Dunkelheit.. oder täusche ich mich ????
Ich hoffe nur, dass Anastasia nicht daran leidet, und dass sich diese Situation so bald wie mòglich beschliesst, mit dem Ergebnis, dass Anastasia im Halden gehen darf.
Viel Glùck an Sandro und Filo.
Die Schulbehörden sollten in einem solchen Fall mehr Herz zeigen. Oder ist das Wohl der Kinder weniger wichtig als Vorschriften. Es ist wirklich nicht nachzuvollziehen, warum man die andern Beschwerden positiv beantwortet hat und bei diesem einen Kind soll dies nicht möglich sein. Das soll man mir mal erklären. Typisch Grenchen.
bist du sicher mit deinen Aussagen ???
Was man von andern Kandidaten (die jetzt noch im Nationalrat sitzen) nicht sagen kann. aber die nächste Wahlen sind ja schon bald. Dann kann man Korrekturen vornehmen.
Ich bitte aber alle, die sich an der Diskussion beteiligen, die normalen Anstandsregeln einzuhalten. Beiträge, die ehrverletzend, diffamierend oder rassistisch sind und die gegen geltende Gesetze verstossen, werden von den Administratoren gelöscht.
Es ist schade – und ich schäme mich langsam als einheimischer Grenchner – Freunden, Bekannten zu sagen wo ich wohne! Jetzt haben diese wieder ein Argument mehr – „aha aus Grenchen, ist das nicht dort wo die Schuldirektion sagt wo es lang geht!“
Ich wünsche den betroffenen Familien viel Glück und hoffe, dass noch viele Grenchner dem Beispiel folgen.
Die Entscheidungsträger und mitverantwortlichen der Stadt fordere ich aber auf, an unserem Image produktiv zu arbeiten – nicht nur in (ver-)bautechnischer Hinsicht!
Unsere Steuergelder sollten sinnvoll investiert werden – damit unsere Schulen an Attraktivität und Flexibilität gewinnen - und wir es uns leisten können - kleinere und grössere Klassen zu unterhalten.
Wir fühlten uns einfach sicherer jemand von den Behörden auf unsere seite zu haben.
Es ist eine Schande! Warum Luca und Anastasia nicht????
Ich finde es toll, dass Fam. Lotti weiter kämpft,
ich wünsche ihnen viel Glück, geb nicht auf!
danke, dass ich in die schule durfte.
grenchner zeitungen - eure schlagzeilen ähneln immer mehr dem blick.
Jederman hat seine eigene Gedanken, Wünsche, Ideen... wenn Fam. Lotti das Gefühl hat, es stimme für sie nicht und sie für ihre Tochter Anastasia kämpfen wollen, dann ist das der richtige Weg! Es gibt wenige Leute, die um etwas kämpfen... ich kann Familie Lotti nur ermuntern, weiter zu machen.
Liebe Geschäftsleitung der Schulen der Stadt Grenchen: Schade! Sehr, sehr schade!
Ich hätte jetzt gerade von Ihr erwartet.dass Sie sich einem so "unangenehmen"Problem stellt.
ich persönlich denke nicht , dass Sie sich mit einem solchen Problem beschäftigen müssen(Vitamine B).
schon in diesem alter so stressen will! und dazu auch die mutter die noch zwei kinder hat. ja, sie meinen sie arbeitet nicht! versuchen sie einmal
drei kinder aufzuziehen! und die Lottis die machen wirklich eine gute sache in diesem sinn!
bitte, bitte lasst die kleine Anastasia ins Halden!!!!
Wer denkt dass hinter dem handeln von Herrn Müller kein Kalkül steckt könnte sich irren. Aber vielleicht auch nicht. Aber mal ehrlich: wen kümmerts??? Hätte ja auch ein anderer Politiker sein können, und die "Gegenpartei" hätte hier eine PR Aktion gewittert. Darum geht es hier aber gar nicht. Soll das Mädchen ins Halden? *SELBSTVERSTÄNDLICH!!!* Das ist hier der Punkt. Soll keiner erzählen dass es ihn nicht kümmern würde wenn er selber davon betroffen wäre. Hauptsache man konnte einen Entscheid treffen der für die Schulleitung zufriedenstellend ist. Hier wurde sicher eine höchst professionelle Entscheidungsmatrix ausgefüllt und ausgewertet anstatt den gesunden Menschenverstand einzusetzten. Ein Beweis mehr für den lächerlichen Verwaltungsapparat der höchst lebenswerten Stadt Grenchen.
Ich wünsche Ihnen, also der ganzen Familie viel Glück und hoffe dass Ihre Tochter glücklich sein darf, so nicht Gott sondern Boris will. Ist etwa wie Bush im Sinne der Überflüssigkeit. Sind doch ehrlich gesagt Menschen die Diplome an der Wand haben, jedoch keine praxisbezogenen Erfahrungen vorweisen. In diesem Sinne bleibt Grenchen doch etwas überflüssig für die Schweiz denn die Titanic ist schon gesunken. Tip an die Stadt. Investieren Sie kein Geld in dies Gebäude die Swissair gibt es auch nicht mehr. Manchmal tut es weh etwas zu betrachten das untergeht. Etwas=Grenchen.
Ich muss aufhören zu schreiben sonst wird es ein Buch.
Herzliche Grüsse
Hans-Ulrich Rauber
Schlösslistrasse 14
2505 Biel-Bienne
Tel. 076 360 31 38
Email: caine@hispeed.ch
Ich ärgere mih total über die wenigen Knilche die dies Stadt verkommen lassen.
Herzliche Grüsse
Hans-Ulrich Rauber
Schlösslistrasse 14
2505 Biel-Bienne
Tel. 076 360 31 38
Email: caine@hispeed.ch
Du arbeitest am gleichen Ort wie ich. Kleiner Tip
zitat: Wir möchten uns bei Herr Heinz Müller ganz herzlich bedanken, dass er uns für diesen schweren schritt am Montag Morgen ins Schulhaus Halden begleitet hat.
Schlussfolgerung: Reine Propaganda.
See you on next coffee............:-)
Hans-Ulrich Rauber
Schlösslistrasse 14
2505 Biel-Bienne
Tel. 076 360 31 38
Email: caine@hispeed.ch
Weist Du immer noch nicht dass in Grenchen nur die höher Gestellten akzeptiert werden?
Gebe Dir gerne mal eine Einicht in das Getriebe welches nur zum Schein vorhanden ist.
In Grenchen musst Du funktionieren wie ein Uhrwerk. Planung ist das halbe Leben.
Aber leider auch die Verplanung.
Vorschlag: Weniger Weisswein, Witze, blabla und endlich Fackten liefern. Dazu braucht es keine Ghostrider weder noch einen Dr.-Titel.
"Es lebe der Wurm!!!"
Hans-Ulrich Rauber
Schlösslistrasse 14
2505 Biel-Bienne
Tel. 076 360 31 38
Email: caine@hispeed.ch
Wo Du recht hast, hast Du recht meine Gute:-)
Sorry from Post, Spam and Chat:o)
Hans-Ulrich Rauber
Schlösslistrasse 14
2505 Biel-Bienne
Tel. 076 360 31 38
Email: caine@hispeed.ch
Es ist nicht das erste mal das ich so was mitbekomme. Liebe Lotti und Fam. ich wünsche dir viel Kraft und finde es toll was ihr da macht.
Ich drücke euch die Daumen , es könnte nämlich in paar Jahren das selbe auch uns passieren, wenn man gar nichts sagt!!!
Es wird die ganze Zeit von der Sicherheit der Kinder gesprochen und wenn es darauf ankommt hat man dann nur lehre Versprechungen! Lasst doch Anastasia in den Haldenschulhaus gehen und bedenken Sie mal was die ganze Familie durchmacht!
Viel Glück und Kraft, wünschen wir Euch!
Laura & Co
ES LEBE DIE DISZIPLIN! HEIL DIR OH FÜHRER!
Endlich jemand der wirklich gecheckt hat, worum es geht. Es scheint, dass wir ab unserem Wohlstand zu einem Land der absoluten Vollidioten verkommen. Dies betrifft nicht nur Grenchen! Es ist leider so.
HMMMMMMMMMMMMMMM
zitat: Besten Dank. Es scheint in der Tat der Wohlstand das Problem zu sein.
??????????
DIESE SPAMS WAREN ÜBERFLÜSSIG.................
Hans-Ulrich Rauber
Schlösslistrasse 14
2505 Biel-Bienne
Tel. 076 360 31 38
Email: caine@hispeed.ch
In diesem Sinne wünsche ich noch viel Disziplin. Es ist immer gut wenn man anonym schreiben kann finde ich @Disziplin.
----------------------------------------------------------
"Immer wenn ich über meinen Schatten springen will, knipst so ein Depp das Licht aus. "
------------close.