Staad/Grenchen: Landwirtschaftliches Gebäude niedergebrannt
Montag, 30. Juli 2007
in Verschiedenes
(Paul-Georg Meister/Kapo) – Aus vorerst noch ungeklärten Gründen geriet am Sonntagabend im Weiler Staad bei Grenchen ein landwirtschaftliches Gebäude in Brand. Trotz Grosseinsatz der Feuerwehr entstand beträchtlicher Sachschaden. Zwei Personen wurden verletzt.
Bilder vom Brand
Kurz vor 20 Uhr brach in der Scheune und im Stall der Familie von Hansruedi Scheurer im Weiler Staad bei Grenchen ein Feuer aus. Mit einem Grosseinsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf umliegende Häuser verhindert werden.
Aufgrund des starken Westwindes breitete sich das Feuer rasend schnell aus und griff auf das angebaute Ökonomiegebäude über, welches in der Folge Totalschaden erlitt. Der Sachschaden dürfte die Millionengrenze überschreiten.
In einer ersten Phase gelang es Feuerwehrleuten, Familienangehörigen und Nachbarn, das Vieh sowie diverse Fahrzeuge aus dem Ökonomiegebäude in Sicherheit zu bringen. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt. Eine davon musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Kontrolle ins Spital. Erschwert wurde der Einsatz durch die grosse Hitze und die dichten Rauchwolken, die sich als Folge des Regens und des Wasserdampfes entwickelten.
Insgesamt standen neben der Feuerwehr Grenchen mit 70 Einsatzkäften auch die Feuerwehren der ETA und die Feuerwehr Bettlach im Einsatz.
Die vom Brand betroffene Familie konnte die Nacht bei Verwandten verbringen. Der Grenchner Stadtpräsident Boris Banga bot noch vor Ort spontan Hilfe an und leistete unbürokratisch eine Kostengutsprache für Verpflegung und Unterkunft.
Was genau zu diesem Grossbrand geführt hat, steht zur Zeit noch nicht fest. Der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei hat eine Untersuchung eingeleitet.
In verschiedenen Medien - darunter auch im Nachrichtenblog www.grenchen.net - wurde vermeldet, dass im Umfeld des niedergebrannten landwirtschaftlichen Ökonomiegebäudes“ kein Hydrant vorhanden war.
Die Städtischen Werke, die auch für die Wasserversorgung des Weilers Staad verantwortlich zeichnen, und das Feuerwehrkommando der Stadt Grenchen legen Wert auf die Feststellung, dass diese Aussage nicht richtig ist. Richtig ist, dass sich in unmittelbarer Nähe des Hauses ein Hydrant befindet, welcher, so zeigte eine Kontrolle der SWG heute Morgen, voll funktionstüchtig und einsatzbereit ist. Auch sind in der weiteren Umgebung des Brandherdes verschiedene Hydranten platziert, welche alle einsatzbereit waren und sind.




Danken möchte ich auch Herrn Stadtpräsident Boris Banga für seine spontane Hilfe. Solche Stadtpräsidenten brauchen wir!
Ich wünsche der Familie Scheurer auch alles Gute.
Nur Herr Banga musste wieder einmal etwas für seinen Wahlkampf tun. Helfen ist OK und menschlich, aber bitte ohne Hintergedanken.
was mich aber hier erstaunt, ist, dass man hier mit der unterschrift von drei buchstaben einfach draufloskritisieren darf.
wenn schon kritisieren, dann sollte man mit vollem namen dazustehen.
heidi grolimund, grenchen