Pfadi Kanton Solothurn: Kantonales Pfingstlager
(mgt) In diesem Jahr feiert die Pfadibewegung ihren 100. Geburtstag und im Rahmen dieser Feierlichkeiten veranstaltete die Pfadi Kanton Solothurn (PKS) ein kantonales Pfingstlager (Pfila).
Die Solothurner Pfadis verbrachten das Pfila gemeinsam in einer Zeltstadt im Oltner Gheid. Neben den rund 800 Teilnehmenden aller Altersstufen aus allen Abteilungen des Kantons trafen sich am Samstag auch rund 160 Ehemalige, um wieder einmal Pfadiluft zu schnuppern.
Vom kleinen Wölfli über den 91-jährigen Ehemaligen bis hin zu den offiziellen Gästen, Regierungsrat Christian Wanner, Stadtpräsident Ernst Zingg und Stadtrat Martin Wey, versammelten sich alle am Samstagnachmittag zum Eröffnungsanlass. Dabei mussten alle Anwesenden feststellen, dass ein Dieb den Schlüssel gestohlen hatte, welcher benötigt wurde, um das „Buch der 100 Seiten“ aus seinem Versteck zu holen. In jenem Buch hatte ein geheimer Rat während 100 Jahren alle wichtigen Pfadiereignisse festgehalten.
Im Anschluss machten sich die unzähligen Wölfli und Pfadis auf den Weg, Hinweise zu sammeln, die zur Ergreifung des Diebes dienen sollten. Während die Wölfli die Hinweise auf dem Lagerplatz erspielten, machten die Älteren die Oltner Altstadt unsicher und erkämpften sich dort die Tipps in einem Wettkampf, der Geschicklichkeit, Mut und Schnelligkeit erforderte.
Alte Freundschaften werden gepflegt …
Während die aktiven Pfadis dem Dieb auf der Spur waren, verbrachten die Ehemaligen, welche ebenfalls zahlreich erschienen waren, einen gemeinsamen Apéro mit einer Ansprache des ehemaligen Kantonalleiters Kurt Eggenschwiler v/o Pan auf dem Lagerplatz, bevor es weiter zum Areal Olten Süd-West ging, wo ein gemeinsames Abendessen und ein gemütliches Lagerfeuer wartete. Letzteres bot die Gelegenheit, Erinnerungen aufzufrischen, Freundschaften wieder aufleben zu lassen und das eine oder andere Lied zu singen.
… neue entstehen
Für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen bot das kantonale Pfingstlager viele Gelegenheiten, andere Pfadis aus dem ganzen Kanton kennen zu lernen und neue Freundschaften zu schliessen. So hatte zum Beispiel jede Gruppe eine Partnerabteilung, mit welcher verschiedene gemeinsame Aktivitäten durchgeführt wurden.
Doch, wie steht es eigentlich um das Buch der 100 Seiten? Bis am Pfingstmontag sammelten die Kinder genügend Hinweise, um den Dieb des Schlüssels identifizieren zu können. Das Buch konnte aus seinem Versteck geholt und in den Erinnerungen der ersten 100 Jahre der Pfadibewegung gestöbert werden. Jedoch bot das prallgefüllte Buch keinen weiteren Platz für neue Geschichten. Daher wurde am Schlussanlass gemeinsam das erste Kapitel in einem neuen Buch eröffnet, um die nächsten 100 Jahre der Pfadibewegung dokumentieren zu können.
„Alle anders – alle gleich“
Die Pfadi Kanton Solothurn als Teil einer weltweiten Organisation mit 25 Mio. Mitgliedern hat die Gelegenheit genutzt und sich im Rahmen des Jubiläumspfingstlagers mit verschiedenen Aktivitäten an der Kampagne des Europarates „alle anders – alle gleich“ beteiligt. Der Titel fasst die Ziele der Kampagne prägnant zusammen: Alle Menschen sind aufgrund ihrer Individualität, Talente, Begabungen und Potenziale anders, aber alle haben sie Rechte und Pflichten und sind vor dem Gesetz gleich. Aus diesem Grund wurde die Thematik der gelebten Vielfalt, der Gleichberechtigung und der Menschenrechte in verschiedenen Programmteilen des Pfila integriert.
Grosse Unterstützung
Um einen solchen Anlass auf die Beine zu stellen, braucht es viele Vorbereitungen und eine breite Unterstützung. Laut Patrick Weibel v/o Blitz, Kantonalleiter der PKS und Chef des OK, hatte das sechsköpfige Organisationskomitee des Pfila seit einem Jahr intensiv auf diesen Anlass hingearbeitet: Es musste unter anderem mit den lokalen Abteilungen ein Programm geplant, die Wasserversorgung und die sanitären Anlagen erstellt und die Finanzierung gesichert werden.
Die Stadt Olten hatte das Lager grosszügig mit Infrastrukturleistungen unterstützt, so durften die Pfadis zum Beispiel die Küche in der Stadthalle benutzen und der Werkhof stellte diverse Materialien zur Verfügung. Finanziell wurde der Anlass zudem von der Fachstelle für Rassismusbekämpfung des Bundes und der Jungendförderung des Kantons Solothurn unterstützt.
Bilder, Lagerzeitung und weitere Infos über das Pfila der PKS unter: www.pfila07.pfadi.org/
Die Solothurner Pfadis verbrachten das Pfila gemeinsam in einer Zeltstadt im Oltner Gheid. Neben den rund 800 Teilnehmenden aller Altersstufen aus allen Abteilungen des Kantons trafen sich am Samstag auch rund 160 Ehemalige, um wieder einmal Pfadiluft zu schnuppern.
Vom kleinen Wölfli über den 91-jährigen Ehemaligen bis hin zu den offiziellen Gästen, Regierungsrat Christian Wanner, Stadtpräsident Ernst Zingg und Stadtrat Martin Wey, versammelten sich alle am Samstagnachmittag zum Eröffnungsanlass. Dabei mussten alle Anwesenden feststellen, dass ein Dieb den Schlüssel gestohlen hatte, welcher benötigt wurde, um das „Buch der 100 Seiten“ aus seinem Versteck zu holen. In jenem Buch hatte ein geheimer Rat während 100 Jahren alle wichtigen Pfadiereignisse festgehalten.
Im Anschluss machten sich die unzähligen Wölfli und Pfadis auf den Weg, Hinweise zu sammeln, die zur Ergreifung des Diebes dienen sollten. Während die Wölfli die Hinweise auf dem Lagerplatz erspielten, machten die Älteren die Oltner Altstadt unsicher und erkämpften sich dort die Tipps in einem Wettkampf, der Geschicklichkeit, Mut und Schnelligkeit erforderte.
Alte Freundschaften werden gepflegt …
Während die aktiven Pfadis dem Dieb auf der Spur waren, verbrachten die Ehemaligen, welche ebenfalls zahlreich erschienen waren, einen gemeinsamen Apéro mit einer Ansprache des ehemaligen Kantonalleiters Kurt Eggenschwiler v/o Pan auf dem Lagerplatz, bevor es weiter zum Areal Olten Süd-West ging, wo ein gemeinsames Abendessen und ein gemütliches Lagerfeuer wartete. Letzteres bot die Gelegenheit, Erinnerungen aufzufrischen, Freundschaften wieder aufleben zu lassen und das eine oder andere Lied zu singen.
… neue entstehen
Für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen bot das kantonale Pfingstlager viele Gelegenheiten, andere Pfadis aus dem ganzen Kanton kennen zu lernen und neue Freundschaften zu schliessen. So hatte zum Beispiel jede Gruppe eine Partnerabteilung, mit welcher verschiedene gemeinsame Aktivitäten durchgeführt wurden.
Doch, wie steht es eigentlich um das Buch der 100 Seiten? Bis am Pfingstmontag sammelten die Kinder genügend Hinweise, um den Dieb des Schlüssels identifizieren zu können. Das Buch konnte aus seinem Versteck geholt und in den Erinnerungen der ersten 100 Jahre der Pfadibewegung gestöbert werden. Jedoch bot das prallgefüllte Buch keinen weiteren Platz für neue Geschichten. Daher wurde am Schlussanlass gemeinsam das erste Kapitel in einem neuen Buch eröffnet, um die nächsten 100 Jahre der Pfadibewegung dokumentieren zu können.
„Alle anders – alle gleich“
Die Pfadi Kanton Solothurn als Teil einer weltweiten Organisation mit 25 Mio. Mitgliedern hat die Gelegenheit genutzt und sich im Rahmen des Jubiläumspfingstlagers mit verschiedenen Aktivitäten an der Kampagne des Europarates „alle anders – alle gleich“ beteiligt. Der Titel fasst die Ziele der Kampagne prägnant zusammen: Alle Menschen sind aufgrund ihrer Individualität, Talente, Begabungen und Potenziale anders, aber alle haben sie Rechte und Pflichten und sind vor dem Gesetz gleich. Aus diesem Grund wurde die Thematik der gelebten Vielfalt, der Gleichberechtigung und der Menschenrechte in verschiedenen Programmteilen des Pfila integriert.
Grosse Unterstützung
Um einen solchen Anlass auf die Beine zu stellen, braucht es viele Vorbereitungen und eine breite Unterstützung. Laut Patrick Weibel v/o Blitz, Kantonalleiter der PKS und Chef des OK, hatte das sechsköpfige Organisationskomitee des Pfila seit einem Jahr intensiv auf diesen Anlass hingearbeitet: Es musste unter anderem mit den lokalen Abteilungen ein Programm geplant, die Wasserversorgung und die sanitären Anlagen erstellt und die Finanzierung gesichert werden.
Die Stadt Olten hatte das Lager grosszügig mit Infrastrukturleistungen unterstützt, so durften die Pfadis zum Beispiel die Küche in der Stadthalle benutzen und der Werkhof stellte diverse Materialien zur Verfügung. Finanziell wurde der Anlass zudem von der Fachstelle für Rassismusbekämpfung des Bundes und der Jungendförderung des Kantons Solothurn unterstützt.
Bilder, Lagerzeitung und weitere Infos über das Pfila der PKS unter: www.pfila07.pfadi.org/





